Beiträge zur Literatur der deutschen Mystiker. II.
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gewesen vnd gesehen habent die wunder, die vnser her Christus
leippleichen gewarcht hat, das si der nicht gesehen haben . . .
V. 3057. 441 J —447 a . Cgm. 636. 443 a —448\
117. Rigabo hortum . . . Eccl. XXIV. 42.
Ejne pröfetzia sagit: Ich wil begiessin meynen garten der
pflantzunge vnd wil trinken die frucht meyner gebort. Glösa,
der garte ist die sele, die dö gepflantzit ist in den leychnam
vnd in dise werlt. Also spricht die sele in dem buche der
liebe: ,Meyn lieb, kom in meynen garten. Dis trinket (? trinken)
meinet götliche genäde.' Textus. Sich, nu ist der weg . . .
Cgm. 636. 450 c -452 b .
IV.
Die zwei letzten Reden aus der Hs. Cgm. 636.
(448°) Dis ist eine Vorrede vnd die glosa obir das ewangelium
(roth).
(115). Djs spricht der hirre: ,Sich, ich wil dirqvycken
den gerechten sämen DauidisJ Glösa, das her spricht ,sichJ
das meinet ein vornunftig werk. (448 d ) ,tage ( Das meint die
tzeit dö got mensche yunewart. ,Irquicken‘ das meint das dis
geschach von gütlicher gewaldikeit. ,den sameiff das meint das
ewige wort, das in allen creatüren obirdakt vnd vorborgen ist.
Her sprich (!) nicht: ich sal, sundir: ich wil. ,den sämen
Dauidis', das ist, das die menscheit Cristi vnd Marian seyner
muter wören von Dauidis gesiechte, vnd Dauid spricht also
vil also ein starker von armen, der konig meint Cristum. Text.
,vnd weset weyse vnd gebit orteil vnd gebit gerechtikeit off
der erdin, vnd in den tagen wirt Juda selig vnd Jerusalem
wirt sichirlichen wonenJ Glosa. Jüdä spricht als vil also ein
wirkende lebin der alden vetir vnd der pätriarchen vnd der
pröfetin. Jerusalem spricht also vil als ein schauwendir frede
vnd meint das schauwen, das die leute haben die eines reines
hertzin seyn. Augustinus spricht: Das wirkende lebin was
vnsiehir in der alden E vnd (449 a ) schauwende lebin was