Loifcräge zur Literatur der deutschen Mystiker. II.
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73. FERIA. VI. ?
Nü sullit ir merkin, vie is etzlicke gebin den engil vnd
den menschin, vnd wie is itzlichir nicht vorgeben mag. Nü
kere ich mich zu den ordenungen des ewigin wortis. Seht,
der sint dreyerlei weide svndirlichen in deine ewigen Worte
eigen noch gotltchir natüre, vnd die is keiner creätüren niht
zugeeigin mag. Abir die andir sechslei wirdikeit, die gemein et
das ewige wort deine (!) geschaffenen vnd den vornunftigen
geisten. Nü merket dese ausrichtunge . . .
Cgm. 636. 257 a —258 a .
74. DOM. IX. P. P. Jesus autem convocatis discipulis suis . . .
Matth. XV. 32.
Ee wenn ich cliom zu den Worten des ewangeli, so nym
ich zu der vorred ain wart (!), das schreibt sanctus Paulus in
seiner epistlen vnd spricht also: ,Als ir ewr gelider erpoten
habt zu den sunden, Also schult ir nü erpieten zu dem dinst
gotes. Nü schult ir merkchen, das der mensch in dreyerlay
arbait . . .
V. 3057. 336 a —344 a . Cgm. 636. 259°—-269 a .
75. FERIA. IV. Fratres nihil damnationis . . . Rom. VIII. 1.
Brudir, nichtis nicht ist vortumenisses in desim (!), die
do sint in Christo, wenn sie nicht in desim fleische wandirn.
Hie spricht die Glösa, das sentlie Paulus do mitte beweysit
habe, das alle fleischliche menschen vnd fleischliche werk, das
die nicht mögen in das ewige leben, vnd dorkm so spricht die
Epistel . . .
Cgm. 636. 269»—273». R. U. 896. 136 d —137«.
76. FERIA. VI. Non simus concupiscentes . . . Cor. X. 6.
Also spricht senthe Paulus: ,Brudir, ir sullit nicht begernde
seyn der bösen dinge, also etzliche begertin, noch sullit
mit nichte seyn lögener noch vnkeuscher noch der aptgöte
anbeter, also (274 a ) etzliche vor getan habin. Nü merkit die
Glösa [hat] dese wort, das senthe Paulus hie mitte gemeinet
habe . . .
Cgm. 636. 273 d —276 d . R. U. 896. 137 c —138 c .