Beiträge zur Literatur der deutschen Mystiker. II.
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nicht versten, das vnse libe sy eyn Sache gütlicher libe. also
spricht Paulus: wir habin en lip, wen her vns czum ersten lip
hat gehabit. üf disim sint vil vräge, di der gemeynde nicht
nucze sin, Dor ume ge ich in das ewangelium. Ich byn vz
gegangin von dem vatir vnd byn körnen in di werlt. das meint:
her ginc vz das wir ingingen. Her wart in der czit geborn
vnd wart mensche, das wir v (vor?) gotis antlicze w erd in
[gebrächt], vnd her starp das wir das ewige lebin hatten. Nv
abir läse ich di werlt vnd ge wedir czu dem vatir. das meint
vnsir herre mit siner martir vnd mit syme töde, das her dö
noch solde vanen (? varen) in das ewige lebin. abir wir sullen
is nemen czu vnsirn nucze das wir allis vorsmehin dise werlt.
Dryer dinge muse wir pflegin bis an vnsirn tot. alsö spricht
der wyse man: Ich hän alle dinc gesehin vnd gepruvet vnd
vant das si sint eyn ytilkeit der ytilkeit. das andir: vnsir
eygen vleysch sulle wir drucken vnd derren vnd nymmer . . .
geloubin als wenic als eyme hunde als eyner kaczen, das man
di czu töde sluge vnd wurde si wedir lebinde, si vbete ire
nätüre vnd tete wedir schadin als vor an fleische vnd an nucze.
Eyn alt vatir was in dem walde, der wolde ny keyn vrowe
gelasin in sine celle gegen, vnd dö her sterbin solde, dö stundin
di vrowen vmme di celle vnd begerten sere hin yn czu gen,
das si besehin wy der heylige man stürbe, dö spröchin di
iungerin: vatir, di vrowen begerin hin yn czu gen vnd dich
czu sehen. Dö sprach her: neyn! ir sult ir mit nichte her
yn läsen, alleine das feuwer der nätürlichin hicze an mir verloschen
sy, doch so rouchin di brende noch, das ist di vnreynekeit
der nätüren. Augustinus spricht: die gröste bekorunge
des menschin ist, das her vnbekorit sy. wen eyn mensch wenit,
das her allir sichirst sy, so vellit her allir sichirst. alsö spricht
Paulus: Den dö dunkit das her ste, der hüte das her icht
valle. welch mensche sich nicht ei'nstlich vbit, vnd vil mit
wyben claffet, vnd alle wege vol wil sin spyse vnd trankes,
das sint böse czeychin der vnküscheit. Das dritte, das eyn
mensche mus haldin bis an sinen tot, das ist das eyn mensche
stetlichin mus geordinit (1. geordinin) sin gemute in gote
(f. 83 d ) vnd in gotlichen dingen vnd dis bedarf her an sime
leczten ende allir beste, wen di vin vinde den menschen allir
meist muwen vnd wellin in brengin von dem gloubin.