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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 94. Band, (Jahrgang 1879)

Beiträge  zur  Literatur  der  deutscheu  Mystiker,  ll.

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türen  sint  vz  gegangin  obir  türen  zynt  vz  gegangin  obirnucz
  (?)  das  ewige  wort  als  nutz  das  ewige  wort  also
Johannes  saite:  durch  en  sint  Johannes  zayte:  durch  en  zint
alle  dinc  gemachit.  Eyn  ander  glose.  wir  sint  alle  wedir  geborn
  in  der  menscheit  vnsirs  herren  vnd  in  sime  töde.  Di
dritte  glose.  wir  sint  alle  weder  geborn  in  der  gnade,  dö  wir
vz  gevallin  wärin  von  der  svndin  her  Adämis  willeclich.  Das
meint  das  got  nicht  czu  bindene  noch  czu  twingen  inist  czu
keynem  werke,  wen  was  got  y  getet  adir  noch  tvn  sal  an
den  creätüren,  das  tot  her  von  vryhitn  willin  vnd  von  luter
barmherczikeit.  Textus.  also  das  wir  sin  etwas  bogynnysse  (!)
siner  creätüren.  Glosa.  got  hat  alle  creätüren  gemachit  durch
des  menschin  nocze,  vnd  der  si  andirs  noczte  wen  durch
rechtir  ordenunge,  obir  den  sullen  si  schrien  an  dem  iungsten
tage,  got  machte  alle  creätüren  E  her  den  menschin  geschuf
vnd  machte  den  menschin  dö  noch  als  eyn  ende  allir  sinir
werke  vnd  saczte  en  obir  alle  creätüren  eyn  herre  czu  sin.
Dor  vme  ist  der  mensche  ergir  den  eyn  vy,  der  silber  adir  golt
adir  ere  adir  richtum  lesit  sinen  herren  sin.  Textus.  Eyn
iclichir  sal  se  wellin  czu  hörin.  Glösa,  das  meint  gute  dinc
vnd  di  gebot  gotis  vnd  auch  rechte  gehorsam,  di  iclich
mensche  sal  habin  czu  dem  der  obir  ym  ist.  Textus.  vnd
trachtit  czu  sprechin.  Textus.  ein  kleffik  munt  hat  gerne
eyn  kalt  hercze  vnd  eyne  vngetrüwe  consciencia,  abir  eyn
wol  geczemete  czunge  di  beheldit  di  ynnekeit  in  dem  herczm
  vnd  eyne  getrüwe  consciencie,  wen  als  der  deckil  beheldit ­
  di  hicze  dem  topfe,  also  beheldit  di  ynnekeit  dem
herczin.  an  vumf  stetin  sal  man  der  mensche  sins  mundis  sere
hutin.  Di  erste  obir  tysche,  wen  man  wol  yzzit  vnd  trinkit,  dö
ist  di  spyse  also  gut,  aber  leyder  dy  rede  ist  dicke  böze  vnd
m  der  badestöben  dö  leyder  wenic  gutis  ynne  geret  wird  vnd
nf  dem  marcte  vnd  wen  eyn  mensche  in  oberegin  (!)  betrupnis
vnd  in  obereger  vreude.  wer  in  disen  vumf  stetin  wol  gesvigin  (!)
kan,  der  ist  tröge  czu  sprechin.  Textus.  vnd  trege  czu  dem
czorne,  Glösa.  Eyn  heydniseh  meistir  wen  der  gefvlte  czornis,
so  nam  her  eynen  steyn  in  synen  munt,  das  her  icht  gesprechin
mochte.  Eyn  andir  meistir  was,  wen  der  allir  czornegist  was,
so  mas  her  dry  schue  czu  rucke  bis  en  syn  czorn  vergink.
Eyn  cristin  mensche  wen  en  der  czorn  anevichtit,  so  sal  her
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