Beiträge zur Literatur der deutschen Mystiker. II.
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insehin, so beite wir mit gedult. Glösa, hy sint czv merkin
czwey dinc . . .
R. U. 896. 153 b —15B d .
CLVII. ? Certus sum enim . . . Rom. VIII. 38.
Jeremyas dis spricht der sichirheit als Paulus spricht:
,Ish byn gewis das mich nymant gescheidin mac von der mynne
Christi.' Das sebinde ist eyn obir swenke dancberkit, also
sprach Maria, do si das ewige wort hatte inpfangen: Myne
sele hat gegrösit den herren . . .
R. U. 896. 153 d —154».
CLVIII. ? Beati mortui . . . Apoc. XIV. 13.
Johannes in Apocalipsi, das got sprach czu ym: , Johannes,
schrib: Selik sint di töten, di in gote sterbin'. Glösa,
das ist, di dö dicke vnd vil sterbin in dirre werlde. virleie
lute sint. Dy ersten sterbin das sint dy kinder, di vngetovfit
sterbin . . .
R. U. 896. 154 b —154°.
CLIX. ? Et credentes vitam . . . Joh. XX. 31.
Von den inerteren lesit man, das si getötit sint vnder
dem swerte. vnse herre sprach czu sinen iungerin: ,Ir siet
selik als ir lebit in myme namen.' Nv spricht her, si sint tot;
das meint, was man lidit in desim lebin, das nymt ende . . .
R. U. 896. 154 c —
II.
Predigten aus der Königsberger Hs. 896.
l.
R. 896. f. 67 a —67 d (in der Uebersicht oben LXV. FERIA IV.).
Dy mittewoche. Johannes beschribet, das Jhesus stunt üf
vru vnd irschein czum erstin Marien Magdalenen, von der her
sebin tvuil hatte getrebin. Dy bedutunge spricht, das her si
getrebin hette vz den sebin heubtsvndin vnd hatte ir di vorgebin
vnd alle ir svnde. Dy meistir wellin, als manche tötliche
svnde der mensche tut also manchin tvuil hat her by