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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 94. Band, (Jahrgang 1879)

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P  f  i  z  m  u  i.e  r.

Die  Bäume,  welche  ohne  Sturm  brachen,  waren  fünfzehn  bis
sechzehn.  Die  nahen  Bäume  wurden  von  selbst  ausgerissen.
Man  deutete  dieses:  Die  Bäume  werden  von  selbst  ausgerissen. ­
  In  dem  Reiche  wird  Aufruhr  entstehen.
Im  eilften  Monate  des  dritten  Jahres  des  Zeitraumes
Tschang-khing  (823  n.  Ohr.),  Tag  Ting-tsch’eu  (14),  regnete  es
Baumeis.  Die  Kastanienbäume  von  Tsch’ing-tu  trugen
Früchte.  Man  ass  sie  wie  Pflaumen.
Im  eilften  Monate  des  ersten  Jahres  des  Zeitraumes
Pao-li  (825  n.  Chr.),  Tag  Ping-schin  (33),  regnete  es  Baumeis.
Im  dritten  Jahre  des  Zeitraumes  Ta-ho  (829  n.  Chr.)
wuchsen  in  Tsch’ing-tu  auf  einem  Pflaumenbaum  Papayen.  Sie
wurden  in  der  Luft  nicht  reif.
Im  zwölften  Monate  des  siebenten  Jahres  desselben  Zeitraumes ­
  (833  n.  Chr.),  Tag  Ping-sö  (23),  war  in  der  Nacht
Nebel  und  bildete  sich  Baumeis.
Im  neunten  Monate  des  vierten  Jahres  des  Zeitraumes
Khai-tsch’ing  (839  n.  Chr.),  Tag  Sin-tsch’eu  (38),  fiel  Schnee
und  bildete  sich  Baumeis.
Im  zehnten  Monate  desselben  Jahres,  Tag  Ki-sse  (6),  war
es  ebenso.
Im  zwölften  Monate  des  ersten  Jahres  des  Zeitraumes
Hoei-tschang  (841  n.  Chr.),  Tag  Ting-tsch’eu  (14),  regnete  es
Baumeis.
Im  ersten  Monate  des  vierten  Jahres  desselben  Zeitraumes
(844  n.  Chr.),  Tag  Ki-yeu  (46),  regnete  es  Baumeis.  Am  Tage
Keng-so  (47)  war  es  ebenso.
Im  vierten  Monate  des  vierzehnten  Jahres  des  Zeitraumes
Hien-thung  (873  n.  Chr.)  verwandelten  sich  die  Früchte  der
Pflaumenbäume  von  Tsching-tu  in  Papayen.
Die  Zeitgenossen  meinten:  Li  ,Pflaumenbaum'  ist
der  Geschlechtsname  des  Reiches.  Seine  Verwandlung  ist  das
Bild,  dass  das  Reich  von  den  Menschen  entrissen  wird.
Im  zweiten  Jahre  des  Zeitraumes  Kuang-ming  (881  n.  Chr.),
im  Friihlinge,  war  in  j||  Mei-tscheu  ein  Spindelbaum  bereits
verdorrt  und  umgestürzt.  Derselbe  wuchs  eines  Abends  von
Neuem.

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