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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 94. Band, (Jahrgang 1879)

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Pfizmaier.

Nebel  die  vier  Gegenden.  Die  ganze  Nacht  zerstreute  er  sich
nicht.  An  dem  Tage  Kiä-sö  (11)  regnete  es  Baumeis.
Im  dritten  Monate  des  vierten  Jahres  des  Zeitraumes
Tschui-kung  (687  n.  Chr.)  regnete  es  Zimmtbäume  in  ^
Thai-tscheu.  Nach  zehn  Tagen  hörte  es  auf.
Man  deutete  dieses:  Wenn  der  Himmel  Pflanzen  und
Bäume  regnet,  sterben  viele  Menschen.
Im  zehnten  Monate  des  zweiten  Jahres  des  Zeitraumes
Tschang-scheu  (693  n.  Chr.)  verwandelten  sich  die  Flussweiden
und  Cypressen  neben  dem  göttlichen  Palaste  der  tausend  Bilder
sämmtlich  in  Pistazienbäume.
Der  Pistazienbaum  durchlebt  die  vier  Jahreszeiten,  er  verändert ­
  nicht  die  Zweige,  er  wechselt  nicht  die  Blätter.  Er  hat
die  festen  Vorsätze  des  ausgezeichneten,  des  hochherzigen  Mannes.
Flussweiden  und  Cypressen  sind  biegsam  und  gebrechlich.  Sie
haben  die  Eigenschaften  des  kleinen  Menschen.  Es  war  das  Bild,
dass  die  kleinen  Menschen  auf  der  Stufe  der  hochherzigen
Menschen  stehen.
Im  zehnten  Monate  des  ersten  Jahres  des  Zeitraumes
Yen-tsai  (694  n.  Chr.),  Tag  Kuei-yeu  (10),  war  weisser  Nebel
und  ßaumeis.
Im  dritten  Monate  des  vierten  Jahres  des  Zeitraumes  Kinglung
  (710  n.  Chr.),  Tag  Keng-schin  (17),  regnete  es  Baumeis.
Im  zweiten  Jahre  des  Zeitraumes  King-yün  (712  n.  Chr.),
standen  vor  dem  alten  Wohnhause  des  Kaisers  Kao-tsu  Feigenbäume.
  Dieselben  waren  seit  dem  Zeiträume  Thien-scheu
(690  n.  Chr.)  verdorrt  und  abgestorben.  Um  diese  Zeit  wuchsen
sie  von  Neuem.
Im  ein  und  zwanzigsten  Jahre  des  Zeitraumes  Khai-yuen
(733  n.  Chr.)  wuchsen  auf  einem  verdorrten  Weidenbaume  in
Pung-tscheu  Pflaumenzweige  und  trugen  Früchte.  Er  war
mit  dem  in  dem  Zeiträume  Hien-khing  auf  einem  Haarpfirsichbaume ­
  wachsenden  Pflaumen  gleich.
Im  neun  und  zwanzigsten  Jahre  desselben  Zeitraumes
(741  n.  Chr.)  blühten  wieder  die  verdorrten  Bäume  vor  dem
Tempel  Lao-tse’s  in  Pö-tscheu.
Im  eilften  Monat  desselben  Jahres,  Tag  Ki-tschi  (6),  war
es  sehr  kalt,  und  es  regnete  Baumeis.  Dieses  verging  nicht
durch  mehrere  Tage.
            
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