Beiträge zur Literatur der deutschen Mystiker. II. 253
gerechtin vryem gemute, daz do beitinde ist des ewigin wortis.
vir dine machin eyn vry gemute . . .
R. U. 890. 21 b —21 d . V. 2845. 74 b —77“.
XXIX. DOM. III. EPIPHANIAE. Cum autem descendisset
Jesus de monte . . . Matth. VIII. 1.
Man lesit daz evangelium hüte: Da ihc neder ginc von
dem berge. Der berc meint daz ewige lebin. wen üf dem berge
entspringen di suzen worcze, Daz meint di heligen. vnd ouch
di sonne ist vf dem berge . . .
R. U. 896. 21 d —23 b . V. 2845. 77“—78 d .
XXX. ?
Sanctus Jacobz spricht czu etlichen luten vnd czu den
richin, di er gut alczu kerclichin enthalden: Alleine richtum
were eyn grös wec zu gote, doch so machin in dicke di lute
dicke czu evme hindernis . . .
R. U. 896. 23 b —23°. V.2845. 84 d —86“.
XXXI. DOM. V. EPIPPIANIAE. Ecce! exiit, qui seminat,
Seminare . . . Matth. XIII. 3.
Man beget hüte den suntac vor der gebundin czit, wen
noch ober achtage, so legit man daz alleluia vnd vorbütit di
meyde. Daz evangelium spricht: ,daz hemilrich ist glich eynem
manne, der do weis sehete in sinen acker . . .‘
R. U. 896 23 d —24“.
XXXII. DOM. VI. EPIPPIANIAE. Sic currite, ut comprehendatis
. . . Paul. I. ad Cor. IX. 24.
Sanctus Paulus spricht: ,daz di czu dem czel loufin, si
loufin alle aber eyner behelt daz czel/ Eyne glose spricht:
alle togunde loufin, adir mynne (!) begrift daz czel alleine.
Eyn ander glose spricht: alle tröste (1. crefte) der sele loufin,
adir vornunft begrifet alleine . . .
R. U. 896. 24“—24°. V. 2845. 89 b —90 d .
XXXIII. DOM. VI. EPIPHANIAE. Factum est . . . Luc.
XVIII. 35.
Man beget hüte den suntac, alz man daz alleluia legit
vnd (f. 24 d ) allin vrölichin gesanc alz gloria in excelsis Deo
I