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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 94. Band, (Jahrgang 1879)

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Pfi  zra  aier.

ein  Pferd.  Der  Sohn  Tsch’ang-tao-ynen’s  war  nicht  im  Stande,
sich  zu  erhalten.  Indem  man  ihre  Reinheit  untersucht,  schenkt
man  ihnen  keine  Beachtung.  Indem  man  sie  wegen  Unreinheit
in  Verdacht  hat,  hält  man  für  verbrecherisch  ihre  Handlungen.
Dieses  ist  ebenfalls  keine  aufrichtige  Liebe  zum  Guten.  —
Der  Kaiser  sprach:  Ich  habe  dieses  nicht  bedacht.  Ich  stellte
es  hin,  ohne  zu  fragen.  —  Die  Reinheit  Khie-thö-thung’s
wurde  desswegen  noch  mehr  bekannt.

Tsclnmg-tse-ling.

#  ?  m  Tschung-tse-ling  stammte  aus  Schö.  Er  liebte
die  alten  Wissenschaften  und  wohnte  auf  den  Bergen  von
Ngo-mei.  Zirm  Richtigen  der  Weisen  und  Vortrefflichen  erhoben, ­
  wurde  er  zum  vielseitigen  Gelehrten  des  grossen  Beständigen ­
  hervorgezogen.  Er  verstand  durchgängig  die  von

Heu-thsang  verfassten  im  Grossen  und  Kleinen  auf

dem  Haupte  tragenden  Gebräuche.
Als  die  Inhaber  der  Vorsteherämter  baten,  dass  man  die
nach  Osten  gekehrte  Stufe  des  Ahnherrn  der  Thang  richtig
stelle  und  die  Bildnisse  der  Kaiser  Hien-tsung  und  I-tsung
weiter  schaffe,  war  Tschung-tse-ling  der  Meinung,  man  solle
das  Bildniss  des  Kaisers  Te-tsung  verbergen  und  erklären,  dass
man  den  Ahnentempel  der  Höchstweisen  aufbaue.  Man  liielt
diese  Worte  für  richtig.  Später  hatte  er  andere  Erörterungen
und  wurde  dabei  irre.  Er  verfasste  wieder  Durchgänge  der
Schwierigkeiten  und  zeigte  es  den  Gelehrten.  Die  Gelehrten
konnten  ihn  nicht  widerlegen.  Nach  längerer  Zeit  wurde  er
zum  Aushelfenden  für  die  Vorsteherschaft  von  Khien-tschung
gewählt.  Er  bestieg  einen  Wagen  und  fuhr’  mit  unterlegten
Pferden  in  sein  Haus.  Die  Menschen  des  Westens  hielten  dieses
für  eine  Ehre.  Er  starb  als  überzähliger  Leibwächter  des  Thores
der  Vorsteher.
Tschung-tse-ling  vergnügte  sich  mit  der  Angemessenheit
der  Schrift.  Als  er  starb,  fand  sich  in  seinem  Hause  nichts
weiter  vor  als  Zeichnungen,  Bücher  und  einige  Scheffel  Wein.
            
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