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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 94. Band, (Jahrgang 1879)

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Scliönbacli.

s.  z.
despecti,  plerumque  tanto  celerius  vocem  Dei  audiunt,  quanto  et  in
hoc  mundo  non  hahent,  uhi  delectentur.  Greg 1 ,  a.  a.  O.  Beda  nimmt  diese
Stelle  wörtlich  in  seine  expositio  in  Lucae  evang.  (V,  366  der  Cölner
Ausgabe  von  1688)  herüber.
202,  5  niden  in  der  Bedeutung  ,gehässig  werden 4  scheint  unbelegt.
—  7  arm  vgl.  206,  8;  nach  Weinhold,  Bair.  Gr.  §.  347  wird  schwerlich
armen  geschrieben  werden  dürfen.
—  —  Derselbe  Gedanke  oben  198,  4  ff.  Fundgr.  I,  121,  38  heisst  es:
So  wellen  wanen,  daz  got  der  armen  nehein  ruchunge  habe.  Daz  sint
die  er  hat  erluteret  mit  armut  unde  mit  siehtüm,  unde  hat  sie  dar  zu
erwelt,  daz  sie  besitzen  daz  riche,  daz  die  gewaltigen  unde  die  riehen
gewidert  habent.
—  14  Luc.  15,  1.  —  Fundgr.  I,  122,  18:  Daz  heilige  evangelium f  daz  uns
hüte  vorgelesen  ist,  daz  saget  uns,  loie  der  heilige  crist  suntige  lute  zu
zim  lochet,  wier  under  in  was,  wie  er  mit  in  az,  wie  er  trancli  mit
in.  Do  waren  aber  andre  lute  da,  die  sich  reliter  unde  bezzere  wizzen
wollen,  den  daz  versmahete,  daz  unser  lierre  dehein  gemeinede  mit
suntceren  hete.  Do  min  trehtin  ver8tunt,  waz  ir  gedanch  was,  do  sazt
er  in  ein  rede  vur:  Swer  under  iu  hat,  sprah  er,  zehenzech  schaf
unde  verlaset  er  einiz,  er  leet  diu  andre  sten  unde  suchet  daz  ein,
unze  erz  vindet.  Nu  verneinet,  min  vil  lieben,  waz  er  damit  meeine.
Dcer  man  der  daz  scliaf  verlorn  hete  unde  daz  süchet,  daz  ist  got
selbe,  der  von  himel  her  zen  erden  chom,  daz  er  uns  suntcere,  die
sin  schaf  sin  unde  sin  hantgetat,  ze  den  einen  gnaden  brachte,  want
wir  die  sin,  die  von  der  menege  der  heiligen  engele  gevallen  sin  von
unsem  sunden.  —  123,  1:  min  trehtin  suchet  uns  tcegelich  unde  rufet
nah  uns,  daz  wir  wider  cheren  zu  zim.  —  6  Nu  uns  min  trehtin  suche
unde  uns  rufe,  nu  cheren  wir  wider  zu  zim  mit  warer  ruwe,  mit  reliter
bechantnusse  unser  sunde,  unde  sin  ze  allen  eilen  wider  den  tievel
gewarnet,  der  tach  unde  naht  umbe  uns  wirf  et,  wie  er  uns  verlceiten
unde  betriegen  muge.  —  19  Nun  sin  wir  alle  sundeere,  nu  machen
den  gotes  engein  ein  freeude  an  uns  unde  chomen  ze  gotes  hulden,  daz
wir  des  wert  werden,  daz  mit  uns  der  cehent  chore  der  engein  ersetzet
werde  und  mit  uns  diu  stat  ervullet  werde,  danne  der  tievel  durch
sine  hohvart  bestozen  wart.  —  Nahezu  wörtlich  in  der  Leipziger
Hds.  f.  141 d .  144 a ;  die  Stellenfolge  194 a  vgl.  Zs.  20,  220.
—  25  verstozzen  von  in  diesem  Sinne  ist  selten.  Aus  Lexers  Beispielen  .ist
nur  eines  ähnlich:  Caecilia  549.  vgl.:  do  vorchte  er  daz  er  vorstozen
solde  werden  von  sime  kunigriche.  Leipziger  Hds.  160 a .  162 b ,  ähnliches:
143 d .  145 c .  151 c .
—  26  Beda  V,  369  f.
—  27  Der  Tempuswechsel  ist  nur  scheinbar.
—  32  der  uns  nach  volgt  nacht  und  tag  wie  er  uns  irsliche.  Leipziger  Hds.  160 c .
203,  1  helfen,  der  Plural  nur  einmal  bisher  belegt  Fundgr.  II,  138,  5.
—  5  Luc.  6,  36  —  die  Stellenfolge  Fundgr.  I,  124.  Leipziger  Hds.
142 tt .  194 tt .
            
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