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Schönbach.
Der mensch bezeichent allez manchünne und sunderliclien ein
igelichen suntmre der dem tivel gerner dinet dsenne sinem
schephsere. Dem git unser herre denne sin gehörde wider, so
er im den müt git daz er von got gern hört sagen. Er git im
5 sin spräche wider, so er got beginnet loben von allen sinen
sinnen und in des innechlichen bitet daz er sich liinz im erbarme
und daz er in bringe zu den ewigen friuden. Also
schult ir in hiüt biten, swa ir siniu wart über höret habt, da
ir diu mit den guten werchen niht erfüllet habt, und swa ir
10 indert erstummet sit an dem gutem lobe des almehtiggotes,
daz er daz an iu geruch zu wandeln und iu der gnade verlihe
daz ir an gotes lob und an allen guten werchen erfunden wert.
Dom. XIII.
Beati oculi qui vident quae vos videtis. Uns seit unser
15 herre an den hiligen ewangelio wi wir nah den ewigen gnaden
werven schüln. Er saget uns daz ein gut phaffe zu im chome
und vraget in wi er den ewigen lip verdinen mühte. Des
antwrt im unser herre: Diliges dominum deum tuum ex toto
corde tuo. Du scholt dinen herren und dinen schephter von
20 allem dinem herzen (74*) und mit allen dinen werchen und
scholt dinen eben Christen minnen als dich selben. Der
minnet got von allem sinem herzen und von allen sinen chreften
dem in dirre werld vorder lip noch deheiner slaht gut über
ist denne got selber und der ewige lip. Der minnet sin eben
25 Christen als sich selben dem allez daz we tut daz iman wirret
an dem lib und an der sele und an dem güte und mit Worten.
Der selben minne schult ir iuch vlizzen und schult got biten
daz er di in dem iüwrm herzen gerüche ze vesten, daz ir da
mit verdinen müzzet den ewigen lip. Amen.
30 Dom. XIV.
Cum intraret Jesus quoddam castellum etc. Wir lesen
liiut an dem heiligen ewangelio daz zu unserm herren X sichen
chomen. di machet er alle gesunt und hiez siu do gen zu ir
ewarten, daz si sih den zeigeten. Di miselsuhtigen di bezeichent
8 sivaz 10 lobo 11 vevlihen, n durchstächen 12 Fn 15 /t' —
28 li'ze 32 dem fehlt
dem f