Seltsamkeiten aus den Zeiten der Thang.
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Plötzlich hörte er, dass die Mutterstadt erobert, die Häuser
sämmtlich untergegangen seien. Er liess Sang-hien-ho zur Bewachung
des Gränzpasses Thung zurück und wollte an der Spitze
einer Streitmacht nach Lö-yang ziehen. Nach seinem Abzüge
kam Sang-hien-ho und unterwarf sich.
Lieu-wen-tsing schickte Teu-tsung und
ÄV Tuan-tschi-hiuen mit auserlesenen Reitern zur
Verfolgung Khie-thö-thung’s aus. Sie erreichten ihn in ipjj
Tsch’eu-sang. Khie-thö-thung bildete Schlachtreihen und stellte
sich entgegen. Teu-tsung liess es zu, dass ||| Scheu, der Sohn
Khie-thö-thung’s, hinging, kund machte und zur Unterwerfung
bewegen wollte. Khiö-thö-thung schrie: Einst waren wir beide
Vater und Sohn. Jetzt sind wir Feinde! — Er befahl den
Leuten der Umgebung, nach ihm mit Pfeilen zu schiessen.
Sang-hien-ho rief jetzt der Menge Khie-thö-thung’s zu:
Die Mutterstadt ist gefallen. Ihr Alle habet eure Häuser im
Westen des Gränzpasses. Wie kommt es, dass ihr wieder nach
Osten ziehet? — Alle warfen die Waffen weg. Khie-thö-thung
erkannte, dass kein Entkommen sei. Sofort von dem Pferde
steigend, wendete er sich nach Südosten und rief wehklagend:
Meine Kraft ist gebeugt, die Streitmacht geschlagen. Ich kehre
demjenigen, vor dem ich unter den Stufen stehe, nicht den
Rücken. — Hierauf wurde er gefangen und nach Tschangngan
geschickt.
Der Kaiser bewillkommte ihn und sprach: Warum sehen
wir einander so spät? — Khie-thö-thung weinte und sprach:
Ich war nicht fähig, die Umschränkung dessen, der ein Diener
unter den Menschen ist, zu erschöpfen. Desswegen kam ich so
weit und brachte Schande über den ursprünglichen Hof. —
Der Kaiser sprach: Du bist ein redlicher Diener. — Er liess
ihn frei und übertrug ihm die Stelle eines obersten Buchführers
von der Abtheilung der Waffen und die Würde eines
Fürsten des Reiches Tsiang. Er wurde dann erster Anführer
und ältester Vermerker in dem zur Rechten befindlichen
Kriegsheere des Königs von Thsin und nahm an dem Zuge,
der die Niederwerfung des Räubers m fr jft Sie-jin-kao
zur Folge hatte, Theil.
Um diese Zeit waren die Schätze der Räuber gleich
Bergen gehäuft, und die Anführer wetteiferten, sie zu erlangen.