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J. Müller.
Natur/ Wollte man aber in Ms — ,unter diesen' nehmen, so
würde ebenso wie bei der Vulgata (ab Ms) statt natura eine
Bezeichnung der Folge und Ordnung zu erwarten sein, wie
locus oder dergl. Die Verbesserung liegt, wie mir scheint,
ziemlich nahe. Es führen nämlich die Worte in abellanis et
ipso nucum genere §. 88, de pistaciis et ipso nucum genere §. 91
und nuces vocamus et castaneas §. 92 darauf, dass in den Schriftzügen
des Vaticanus D m Ms und der beiden Parisini d und a
in Ms der Genetiv nucis stecke und zu schreiben sei:
tertia nucis natura amygdalis etc.
15, 114.
Aliquorum lignum ipsurn in usu et pomi vice, ut genera
mydis, quam in Aegypto diximus.
So bieten mit offenbarem Verderbniss die Handschriften
und keiner der bisherigen Verbesserungsversuche kann als
befriedigend bezeichnet werden, wie auch der neueste Herausgeber
Mayhoff ausdrücklich anerkennt. Abgesehen davon, dass
sie fast alle stark abweichen von den überlieferten Schriftzügen,
treffen bei keiner der in Frage gekommenen Fruchtarten die
Merkmale zu, welche die Beschreibung des Plinius angibt.
Dies wäre nun der Fall bei der Art von Balani, welche Plinius
in dem Abschnitt von den Bäumen Aegyptens Buch 13
§. 61 berührt und Theophrast im gleichen Zusammenhang
näher beschreibt. Und zwar sagt Theophrast hist, plant. 4, 2, 6
von der Frucht Folgendes: tou zapTiou oe toü? zsMipect zpömai
oi [j.opstjjot vwxtovtb; ■ euüos? yap v/si, tbv oe v.apxbv abfov a/psTov.
Dasselbe besagen die Worte des Plinius lignum ipsum in usu
et pomi vice. Es dürfte daher, zugleich mit ziemlich genauem
Anschluss an die überlieferten Schriftzüge, zu schreiben sein:
ut generi glandis, quam in Aegypto diximus.
15, 124.
Virgae quoque eins (myrti) gestatae modo viatori prosunt
in longo itinere pediti. quin et virgei anuli expertes ferri inguinum
tumori medentur.
Urlichs urtheilt über die Stelle vollkommen richtig, indem
er Vind. Plin. Nr. 253 sagt: ,Vocabulum manu quod vulgo legitur