Kant und der Spiritismus,
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Interesse an dessen Persönlichkeit erschöpft. Er führt denselben
später nur noch einmal (Anthrop. §. 36, X. S. 201) an, um durch
ihn seinen Begriff der ,Schwärmerei' zu illustriren. Wie er
an Mendelssohn schrieb (Kirckrn. a. a. 0. S. 385), hatte er die
Beschäftigung mit ihm in einem ,widersinnigen' Gemüthszustand
begonnen, da er sich weder einer kleinen Anhänglichkeit
an Geschichten dieser Art, noch einiger Vermuthung an
die Richtigkeit seiner Vernunftgründe dafür zu entschlagen
vermochte, aber dieselbe zuletzt ,mit Unwillen' verlassen, da
er sich von der Fruchtlosigkeit der Hoffnung, seinen ,Vernunfttraum'
durch ,Erfahrung' bestätigt zu finden, überzeugt hatte.
Weil er es für ein ,ebenso dummes Vorurtheil hielt, von
Vielem, was mit einigem Scheine der Wahrheit erzählt wird,
Nichts, als von dem, was das gemeine Gerücht sagt, Alles
zu glauben', so liess sich Kant, wie er ,mit einer gewissen
Demüthigung' bekennt, ,von dem letzteren Vorurtheil mitschleppen,
um dem ersteren auszuweichen'. Als er in der Erfahrung,
wie Mancher vor ihm und nach ihm, dasjenige nicht
fand, was er wie diese nach dem Zeugniss seiner metaphysischen
,Träume' gern gefunden hätte, hielt er es, was zu
Nutz und Frommen gewisser Bestrebungen der Gegenwart, die
sich zur Rechtfertigung ihres Beginnens auf sein Beispiel zu
stützen wagen, hier wiederholt sein mag, ,für vernünftig, sich
mit dergleichen vorwitzigen oder müssigen Fragen gar
nicht zu benemen und sich an das Nützliche zu halten'.
Dennoch hielt Kant die Zeit, die er für seine Person der
Beschäftigung mit der Frage nach der Existenz einer uns
immer jenseitig bleibenden Welt gewidmet, nicht für verloren.
Die Metaphysik, ,in die er nun einmal das Unglück habe, verliebt
zu sein', gewähre zweierlei Vortheile: der erste sei, denen
Aufgaben ein Genüge zu thun, die das forschende Gemüth
aufwirft, wenn es verborgenen Eigenschaften der Dinge durch
Vernunft nachspäht; der andere bestehe darin, einzusehen, ob
die Aufgabe aus demjenigen was man wissen kann, auch bestimmt
sei und welches Verhältniss die Frage zu den Erfahrungsbegriffen
habe, darauf sich alle unsere Urthcile jederzeit stützen
müssen. Jenen durch seine Beschäftigung mit dem ,undankbaren'
Stoff, den er bearbeitet habe, erreicht zu haben, könne
er sich nicht rühmen; dagegen glaube er dem andern, welcher
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