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Zimm er manu.
keineswegs jedem ,Sterblichen' unbekannt gewesen! (Tafel
a. a. O. S. 141.)
Die Vertkeidiger Swedenborg’s hatten dem Gerückt, dieser
sei durck der Königin feindlich gesinnte Staatsmänner in den
Besitz eines Staatsgeheimnisses gesetzt worden, um dieselbe im
Namen ihres verstorbenen Bruders von der Fortsetzung ihrer
Einmischung in die Regierungsgeschäfte abzuhalten, nur die
Berufung auf dessen streng redlichen und wahrhaften Charakter
entgegenzusetzen. Insofern letztere die Versicherung enthält,
derselbe sei eines bewussten, absichtlichen Betruges unfähig
gewesen, stimmt sie nicht nur mit demjenigen Eindruck, den
Kant von Swedenborg durch seinen englischen vertrauten
Berichterstatter empfing, sondern was wichtiger ist, auch mit
der Meinung überein, welche Kant, nachdem er dessen Geistergesichte
als Selbsttäuschungen erkannt hat, von demselben
behielt. Keineswegs aber ist durch dieselbe die Möglichkeit
ausgeschlossen, dass Swedenborg, um durch ihn auf das Gemüth
der Königin zu wirken, von Anderen getäuscht worden sei
oder sich selbst habe täuschen lassen.
Anders liegt die Sache, wo es sich, wie in den Schriften
Swedenborg’s, um Geistergesichte handelt, über die er selber
berichtet. Wo sich die Anzahl der Ueberlieferer auf einen
einzigen Zeugen reducirt, scheint der Inhalt der Ueberlieferung
über die Form siegen zu müssen. Auch bei dieser ist gleichwohl
das Gegentheil der Fall.
Swedenborg’s Schriften haben auf Kant den übelsten
Eindruck hervorgebracht. In ihrer Lectüre allein ist der Grund
der Sinnesänderung zu suchen, welche Tafel u. A. bei Kant
gegen den Ersten beobachtet haben. Zu dieser trug nicht sowohl
die Auslegungsweise bei, durch welche dieser seine Erscheinungen
auf die Entdeckung des geheimen Sinnes in den
zwei ersten Büchern Mosis und eine ähnliche Erklärungsart
der ganzen heiligen Schrift anwendet, und die Kant kurzweg
,schwärmend' nennt. Auf die Beurtheilung dieser lässt er sich
nicht ein; seine Aufmerksamkeit ist hier, wie bei obigen
Geistererzählungen, auf die ,Gesichte' gerichtet, die Swedenborg
als seine ,Erfahrungen' bezeichnet. Aus den acht Quartbänden
,voll Unsinn', welche Swedenborg der Welt als eine
,neue Offenbarung' vorlege, will Kant nur dasjenige ausheben,