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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 94. Band, (Jahrgang 1879)

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Pfizmaier.

Thang  auf  dessen  Zuge  zur  Eroberung  der  Mutterstadt  begleitet
hatte,  erhielt  er  zu  gleicher  Zeit  das  Amt  eines  leitenden  Heerführers ­
  zur  Rechten  und  das  Lehen  eines  Fürsten  des  Reiches
Jff  Siao.
Im  Anfänge  des  Zeitraumes  Tsching-kuan  (627  n.  Chr.)
wurde  er  stechender  Vermerker  von  ft  Tan-tscheu.  In  Sachen
der  Geschäfte  angeklagt,  kehrte  er  als  ein  zur  Rechten  stehender
Grosser  des  glänzenden  Gehaltes  in  sein  Wohnhaus  zurück.
Als  er  starb,  verlieh  man  ihm  nachträglich  das  Lehen  eines
Fürsten  des  Reiches  Lo  und  gab  zu  seinen  Aemtern  noch
das  Amt  eines  allgemeinen  Beaufsiclitigers  von  '/j=f  Tan-tscheu.

Li-ngan-yuen.
^  %  g  Li-ngan-yuen  stammte  aus  Hia-tseheu.  Sein
Vater  ^  Tsche  war  in  Diensten  von  Sui  oberster  das  Reich
als  Pfeiler  Stützender  und  stechender  Vermerker  von  Yiintscheu.
  Aus  seinem  Hause  gingen  die  Geschlechtsalter  hindurch
Anführer  hervor  und  dasselbe  war  durch  Güter  mächtig.  Lingan-yuen
  war  in  seiner  Jugend  zügellos  und  wanderte  mit
seinen  Spielgenossen  umher,  so  dass  er  zuletzt  sein  Vermögen
durchbrachte.  Erst  spät  wandte  er  sich  zuweilen  den  Büchern
zu  und  schloss  sich  an  die  vorzüglichen  Männer  und  Grossen.
Für  den  Augenblick  sich  selbst  überwindend,  musste  er  mit
ihnen  hingeneigten  Sinnes  verkehren.  Er  erhielt  die  Würde
eines  Fürsten  von  Tsch’ing-yang  und  stand  mit  (j  +  ^)
Wang-kuei  auf  sehr  gutem  Fusse.  Als  Wang-kuei  in  Anklagestand ­
  versetzt  wurde,  war  Wang-pho  eines  Verbrechens
schuldig  und  sollte  verbannt  werden.  Li-ngan-yuen  beschützte
ihn  und  verschaffte  ihm  Verzeihung.
Später  wurde  er  aushelfender  Befehlshaber  von  iE
Tsching-ping.  Als  die  Streitmacht  der  Thang  sich  erhob  und
Kiang-tscheu  angriff,  besetzte  Li-ngan-yuen  mit  dem  allgemeinen ­
  Statthalter  I«  *  *  Tschin-sehö-thä  die  Stadtmauern ­
  und  leistete  Widerstand.  Der  Fürst  von  Thang  stand
mit  Li-ngan-yuen  auf  gutem  Fusse.  Nach  der  Eroberung  von
Kiang  tröstete  er  dessen  Haus,  geleitete  ihn  und  speiste  mit
ihm  gemeinschaftlich.  Fr  übertrug  ihm  die  Stelle  eines  Heeres-
            
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