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Ziramerraann.
wesentliches Merkmal in der Erfüllung des Raumes durch eine
nothwendige Kraft besteht, die durch äussere Gegenwirkung
beschränkt ist, ,auf dem inneren Vermögen beruhen, sich selbst
nach Willkür zu bestimmen'. Da nun der Zustand Alles dessen,
was materiell ist, äusserlich abhangend und gezwungen sei,
so könne, lehrt er, dasjenige, was selbstthätig und aus seiner
Kraft wirksam den Grund des Lebens enthalten soll, ,schwerlich'
materieller Natur sein. Ob das ,Principium des Lebens'
deshalb ,immaterieller' Natur sein müsse, wagt er zwar nicht
,mit der Deutlichkeit einer Demonstration' zu behaupten, aber
es ,scheint' ihm zu sein. Wäre dasselbe materieller Natur, so
müsste es nicht nur nach seiner Erklärung desselben ,als
Bestandtheil den Klumpen und die Ausdehnung der leblosen
Materie vermehren', sondern auch von dieser ,nacli den Gesetzen
der Berührung und des Stosses leiden'. Beides wird
von ihm durch Hinweisung auf das Lebensprincip des lebendigen
Menschen widerlegt. Träte dasselbe als ,Bestandteil'
zu dem ,Klumpen und der Ausdehnung' der leblosen Körpermasse
hinzu, so müsste sich, meint er, ein Ort angeben
lassen, welchen dasselbe abgesondert von dem Orte der
letzteren behauptete. Gäbe es aber einen solchen, einen sogenannten
,Sitz der Seele', so müssten wir auch ein Bewusstsein
davon haben, und nicht, wie die ,gemeine Erfahrung' zeige,
von dem Gegenteil: denn statt.zu fühlen, wo ich bin, bin
ich vielmehr überall, wo ich fühle. ,Ich bin es selbst, der in
der Ferse leidet, und welchem das Herz im Affecte übergeht.
Ich fühle den schmerzhaften Eindruck nicht an einem Gehirnnerven,
wenn mich mein Leichdorn peinigt, sondern am Ende
meiner Zehe.' Freilich, was Kant übersehen hat, letzteres auch
dann, wenn z. B. in Folge einer Amputation diese Zehe nicht
mehr an meinem Leibe vorhanden ist. Da ich in solchem
Falle auch fühle, wo ich offenbar nicht sein kann, so folgt,
dass daraus, weil ich mich überall fühle, eben so wenig geschlossen
werden dürfe, dass ich überall sei, als dass der Umstand,
dass ich nicht fühle, wo der Sitz meines Empfindens
sei, mich zu der Folgerung berechtige, dass er nirgends sei.
Kant folgert dagegen, dass das ,Lebensprincip', die Seele,
,ganz im ganzen Körper und ganz in jedem seinen Theile' d. h.
dass dieselbe kein zu den Atomen des Leibes hinzugefügtes