Kant und der Spiritismus.
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der Name eines Geistes olme dasselbe ,ein Wort ohne Sinn'
sein würde.
Dass die Verknüpfung- gerade dieses Prädicates mit
dem Begriff des Geistes keine willkürliche d. h. dass dieser
Begriff vom Geiste, wenn auch ein selbstgemachter und in
Folge der nicht-physischen Natur eines solchen nicht aus der
Erfahrung geschöpfter, doch (im Gegensatz zu den Metaphysikern
von der Art des Wolf und Crusius) ein nicht
nur möglicher sondern nothwendiger sei, so dass, wenn der
Geist überhaupt gedacht werde, er nicht anders beschaffen gedacht
werden dürfe, wird auf folgende Weise gezeigt: Nimmt
man einen Kubikfuss Raum, so wird das, was denselben ausfüllt
d. h. dem Eindringen jedes anderen Wesens widersteht,
nicht geistig, sondern materiell heissen, weil es ausgedehnt,
undurchdringlich und, wie alles Körperliche, der Theilbarkeit
und den Gesetzen des Stosses unterworfen ist. Wird nun an
die Stelle jedes einfachen Elementes der den Kubikfuss Raum
erfüllenden Materie ein einfaches, mit Vernunft begabtes Wesen,
also ein sogenannter ,Geist' gesetzt, so müsste dasjenige, was
denselben Kubikfuss Raum ausfüllt, nun ,geistig' heissen, weil
dieser nunmehr durchaus ,von Geistern erfüllt ist'. Gleichwohl
würde dasselbe noch immer dem Eindringen jedes anderen
Körpers durch Undurchdringlichkeit widerstehen und der
Gesetze des Stosses fähig sein, wie wenn der Raum voll Materie
wäre. Bis liieher ist gegen die Kant’sche Beweisführung nichts
einzuwenden. Allein statt nun zu schliessen, dass dieses Ganze,
obgleich seine Bestandteile ,Geister' sind, doch seiner Undurchdringlichkeit
für Anderes, Ausdehnung u. s. w. wegen nicht
,geistig' heissen dürfe, schliesst Kant vielmehr, dass auch die einfachen
Theile desselben nicht ,geistig' heissen dürften, weil sie,
/obgleich sie für sich Vernunftkraft haben mögen, doch äusserlich
von den Elementen der Materie gar nicht unterschieden sein
würden, bei denen man auch nur die Kräfte der äusseren
Gegenwart kennt, und was zu ihren inneren Eigenschaften
gehören mag, gar nicht weiss'. Während Kant demnach einerseits
annimmt, dass sich dieselben, obgleich sie innerlich von
anderen Elementen verschieden seien (da sie Vernunftkraft besitzen),
doch äusserlich von den übrigen, die keine besitzen, nicht
unterscheiden, schliesst er andererseits doch, dass dieselben, weil
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