Die Basler Bearbeitung von Lambrechts Alexander.
65
II 1444 rittren 1086 übles 1426 fordrest 831. 1136
andren 635 wadlet.
III ebenso 3177 ein 3361 rittren 3464 geislen 3088
tochttren 3527 edlem 2613 vordren 2464 vordrest 2431. 3068.
3117. 3206. 4128 andren 3089 unsren 2268. 3650. 3764. 4721
wundret 3859 genidret. Dagegen 2963 übel 3637. 3801 andern-3090
unserm 3440 unsern 3706 verwandelt.
Dann findet sich II Vers 666 iuweren 812 iuwerem geschrieben
(843 dieneren gehört natürlich nicht hierher). III 3949.
4073 iuweren 3788 triuweren.
Unorganisch wird e angefügt, doch nicht sehr häufig.
1095 berge als Acc. sg. 2289 sune als Voc. (scheint md. zu sein).
Zwischen Liquiden im Inf. 19 besweren, endlich in der 1. sg.
ind. pt. 2367 Hesse = liez. Dreimal bietet B die Form künkerich
dar Vers 576. 4169. 4246 (hier küngkerricli geschrieben), die
consequent festgehaltene Form für künec ist küng, e daher zur
Vermeidung der Consonantenhäufung eingefügt. Svarabhakti
in geren : eren 4581 und auch sonst 3484.
i. Der Bearbeiter steht auf der Stufe des strengen Mhd.,
nur reimt er ie auf i 1800 f. netten (von raten) : sitten, während
er 1826 den Reim dingen : giengen in viengen : giengen änderte;
Vers 4185 mir : schier (dies soll ausschliesslich bairisch sein
vgl. aber Brendicke, Laut- u. Formenl. 13).
e für i I 4684 Allexandrea (gegenüber 4695 Allexandrya).
II 724 sanier = sam mir. III 2431 swemet — swimmet 3362
sivemen, daneben 3570 swimen. 2784 rech — riche 1. sg. ind. ps.
(3515 gidd, meint wohl guldin hach 3613 und sonst. Nur
Vers 213 steht verschrieben ivurzelen : sin).
ie für i, resp. e, und o für i, resp. e, siehe unter e.
i. Der Bearbeiter streng, nur sie : hie 4193.
ei für i steht II Vers 1333 gnedeklcich für -lieh und -lieh,
wie B abwechselnd reimt; Vers 56 beinin steht für linin, das
MisVerständnis scheint auf einer Form leinin zu beruhen.
Offenbar misverstanden sind die Formen 1753 gebeitten 2230
erbeiten: striten 2325. 2421 beitten, wo i das einzig Richtige ist.
Jenes eine -leich gehört also zu den Fällen, in denen gelegentlich
auch alem. ei für i erscheint AG § 57. 99. 131. MhdGr.
§ 91, wenn man nicht lieber Verschreibung annimmt.
Sitznngsber. d. phil.-hist. CI. XCIII. Bd. I. Hft. 5