Die Basler Bearbeitung von Lambreclits Alexander.
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in MB nicht, obwohl 1163 f. der Fehler in B nur aus dem
Fehler in Y erklärt werden konnte (s. o. S. 14); dies al hätte
an dieser Stelle in MB den Vers beschwert.
Vers 1194, in dem VB :M stimmen, zeigt MB gemeinsam
gegdn : gdn von V; dadurch wurde in M und B Vierhebigkeit
erzielt.
- Vers 1251 V er liiez die t.ie turne . . . M er hiez di türme
B die tiirn liies er .. . Hier ergänzt Diemer die trie (V. 209, 28
hatte gestanden drie turni, doch beweist dies nichts). Diese Ergänzung
ist unnöthig, es kann ganz gut verschrieben sein.
Vers 1259 V iverez M were er B wer er geht auf Alexander.
In V ist also eine fehlerhafte Schreibung zu constatieren.
Vers 1290 f. mitten in einer langen Stelle, welche in
V und B gemeinsam überliefert ist, während M oft die weitgehendsten
Aenderungen hat, heisst es:
V 212, 8
Ain richer chunich
was darios
er wider dahter alsus
B
der riche hüng darius
gedacht nach disei
rede sus
V kann unmöglich richtig sein, es können MB das Richtige
erhalten haben.
M 1438
Der riche kuninc darius
der antworte jme alsus
V 213, 14
Unde also alexander
den hrief gelas
(hoi ici smac ime was.
do
B 1317
allexander den
hrieff gelas
vil smacli er im was
Do
M 1488
alexander den
brieb gelas
uil harte ummere jme
was.
V wird wohl das Ursprüngliche überliefert haben, das aber
metrisch ungenau war und daher von jeder Hs. leicht gebessert
wurde.
Die Auslassung von sich in Vers 1410 (V 217, 11 M 1647)
entstammt dem jüngeren Charakter von MB.
Der Vers 1487, wie ihn V 219, 26 überlieferte, könnte
ursprünglich sein: d wie güht ainen lob daz swert gewan, doch
erscheint mir höchst unwahrscheinlich, dass nur die Güte des
Schwertes, nicht die Kraft des Helden hervorgehoben würde.
Man müsste bei der Reconstruction von A zwar V zum Ausgangspunkte
nehmen, aber den Sinn von M 1792 und von B
(des er gros lob gewan) hersteilen und etwa schreiben: