Die Basler Bearbeitung von Lambrechts Alexander.
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er wolde si hohen sunder danc
als das ursprüngliche ansehe. Nun unterliegt es keinem Zweifel
mehr, dass der Vers, in dem MB gegenüber V stimmen, von
V nur ausgelassen, nicht von MB gemeinsam hinzugesetzt
wurde. In A wird also Folgendes gestanden haben:
. . . mit zorn er der nider saz.
bi einem halse er sich vermaz,
er sprach ez enscolte sin porlanc,
er ivolte si hohen sunder danc.
dö nam er silier fürsten dri
— ich ne waiz wie ir name si —
unde sante si darwidere in die stat
unde hiez den besten sagen daz . . .
Von einem gemeinsamen Fehler in MB kann daher wieder
keine Rede sein, und hier liess es sich klar beweisen.
Nachdem ich so die hauptsächlichsten Stellen eingehend
besprochen, gebe ich wieder ein Verzeichnis der noch übrigen
Verse, in denen das Verhältnis MB: V obwaltet.
B 560
zü im getorste nieman
gan
wand wer die schulde
hat getan
daz im verteilet was
daz leben
der ward dem ros
denne gegeben.
M 304
zo ime ne torste nieman
gan
wan der also liete
getan
daz ime uerteilet. wart
daz leben
den mose man deme
rosse geben.
V 190, 11
zü dem ros getorste
niemen gen
wan umbe den ez also
was getan
den uerteileht was
daz leben
den müse man dem
rosse geben.
V enthält einen Fehler, es müsste heissen dem verteilet . . .
und der Vers vorher entspricht nur in MB den Quellen, denn
in allen antiken Darstellungen ist von Verbrechern die Rede.
PsK I 13 vwd xou? p.r ( ovx«? mrp.öouc, trjc s|j.Tjc ßacibsi'ac, ab).’ uzoraxTOV-ua?
xo> azeiöoüvxac ezi Arjcida Xr^i'naq aüxw zapaßaXXsTS.
JVal. XIII (Müller) Quisque enim succubuerit legibus tristioribus,
hvjuscemodi melius objectabitur lanienae. (Fehlt in der Epitome,
wie die ganze Erwähnung der Todesstrafe.) Ildp. . . . ut latrones
qui mori debent ex lege trucidentur ab eo. Ebenso Ekk. Uraug. 63
ut raptores et latrones aliique malefactores, qui feris deputarentur,
ab hoc comederentur. D 5 V dy morder vnd dy rawber.