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Werner.
gewesen. Auch in V muss daher lange nicht sin das Reimwort
gebildet haben, der Vers ist aber auch sonst leicht gebessert,
das ursprüngliche war wohl:
er sprach ez enscolte sin porlanc,
der Schluss dieses Verses wurde von *B modernisiert in niut
lanc. Der ebenhergesteilte Satz musste eine Reimzeile gehabt
haben und das er wolte in V, hinter dem Dierner schon richtig
die Lücke vermuthet hatte (Anmerkungen S. 60) macht es klar,
dass B den fehlenden Vers überliefert: er ivolde sy haben sunder
dank. Doch kann dies nicht das Ursprüngliche sein, weil
er sprach ez enscolte sin porlanc
er wolde sy haben sunder danc
schon an sich keinen guten Sinn gibt und dann die Lesart
von M durchaus nicht erklärt. Die Verse in M
ez gienge in allen an den leben,
daz si ime torsten widerstreben
können nicht ursprünglich sein, denn sie tragen ganz den
Stempel des Ueberarbeiters an sich und sind darum noch
mehr verdächtig, weil M kurz vorher in dem Aufträge an
die Boten, die nach Tyrus gehen, folgende Drohung einfügt
(Vers 972 ff.):
er sagetin, daz er solde
ir laut zevoren
vnde ire stat ze stören
vnde nemen in allen daz leben,
ob si ime ivolden widerstreben.
Allein auch die zwei Verse
er solde sich lool gereclien
vnde ir stat zebrechen,
die schon durch ihren Zusammenhang nicht ganz geheuer sind,
können umsoweniger das Ursprüngliche sein, weil sie sich wenige
Zeilen später fast unverändert in allen Hss. wiederfinden
(V 206, 6 f. M 1143 f. B 1108 f.). In M lauten sie:
starke si sih rachen
ein castel si zebrachen.
Eine Drohung musste in A aber jedesfalls vorhanden gewesen
sein und ich glaube nicht zu irren, wenn ich die ganz geringe
Aenderung