Die Basler Bearbeitung von Lambrechts Alexander.
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Ueberlieferung: wir müssten sonst an einer Stelle einen gemeinsamen
Fehler in VB constatieren und wenige Verse später einen
solchen in MB. Hier spricht also die Wahrscheinlichkeit wieder
für eine gemeinsame Erhaltung des Richtigen in MB.
Vers 1593 ff. heisst es B:
da kam im ein schar gros,
die der reisse niut verdros.
von medendrich hundert tusing kan ir dar,
die warent zagheit har.
In M 1991:
dar nah quam ime ein here groz,
dem wigis lutzil verdroz,
daz kuninges reisen ivol gezam.
uon medintriche daz quam . . .
funfzich tusint si brachten,
alsus hortich si ahten.
Dagegen sagt V 224, 22:
noch tü chom im ain scahr groz,
die des wiges liuzel hedroz,
also si in chunigis reise ivolgezam,
wände si uon med.in riche qvam.
Hier fohlt ganz allein die Angabe einer bestimmten Zahl
von Kriegern; dies ist auffällig und höchst unwahrscheinlich;
die Quellen bieten die Aufzählung der Streitkräfte nicht und
die in A genannte Summe von 630.000 Kriegern wird durch
die Detailangaben der einzelnen Hss. V M B nicht erreicht;
also auch hier nur ein Analogie- und Wahrscheinlichkeitsschluss.
Evident dagegen ist die Richtigkeit der Lesart M B.
V 204, 22
B 1057
den vsseren det ouch
gros not
M 1058
der wint der tetin
starke not
ivander uil stark was
derselbe der da boreas
der wint tehtin uil
noht
ein wint der wester
hies
vnd daz mer dike
reis
in den buchen heizet
vnde di aller meist
reizet