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H o r a w i t z.
(meos hosce labores et commendares diuo Principi—quod et
antehac magna cum beneuolentia fecisti) und rühmt seine
Thätigkeit für die Beschirmung- des katholischen Bekenntnisses.
Diese erhebt er noch mehr in dem unter Nr. XVI abgedruckten
Schreiben, in welchem er Faber mit Paulus vergleicht,
weil er keiner Mühsal ausweichend, Reisen und deren Gefahren
nicht scheue, um das wankende katholische Christenthum zu
stützen. Gewiss, sein Name sei sinnreich gewählt, denn mit
dem Hammer seiner Rede und seiner Schriften gehe er dem
Wahnsinn der Ketzer an den Leib. Nach ihm sehnt er sich
wie nach Keinem — nur der König macht eine Ausnahme —
um 1527 spricht er seine Hoffnung aus, ihn und den Fürsten
nochmals vor seinem Ende sehen zu können. Durch ihn sucht
er Erleichterungen für sein Alter zu gewinnen, bei ihm tritt
er für die im Villinger Streite arg bedrängte Universität ein,
bei ihm verwendet er sich endlich für seinen Beichtvater. —
Auch ausser dem Verhältnisse zwischen Zasius und Faber, für
das bisher nur jene Dedicationsepistel an Faber und einige
gelegentliche Bemerkungen in verschiedenen Briefen Vorlagen,
bieten die drei Schreiben des gelehrten Romanisten Manches
Interessante. Die erste Nummer zeigt ihn uns noch in jener
halbgünstigen Stimmung für Luther, dessen gerades kerniges
Wesen dem ebenfalls oft derb dreinfahrenden Zasius so gut
gefiel, wie er dessen Zurückgehen auf die Quellen selbst. nur
billigen konnte. So spricht er denn hier noch kein verwerfendes
Urtheil über den Wittenberger Reformator aus. Er wünscht
von Faber eine Aeusserung über seinen Brief an Luther —•
(die Annahme der Echtheit dieses Schriftstückes wird durch
diese Erwähnung noch plausibler gemacht) — dessen Einfluss
er hoch anschlägt. Freilich fürchtet er, es sei nunmehr von
Luther die Gnade gewichen. — Er unterrichtet uns auch über
seine Collegien, deren er täglich zwei abhält, und wie es ihm
schwer falle, Studien und Unterricht zu verbinden; kurz auch
aus diesen drei Briefen gewinnen wir Neues, auch aus ihnen
blickt des Romanisten wohlbekannte Art. Ich lasse nunmehr
den Text derselben folgen.