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1 J etßchenig.
stituuntur, post contionem pronuntiauit his quasi militibus ternos
aureos donatiuum petitque ab Ms ui a dis peterent, ut alios
haberet ipsis commendandos. Ich gestehe, dass mir die letzten
Worte völlig unklar sind. Bezieht sich alios auf exoletos und
meretrices, so wird die Stelle geradezu sinnlos; denn wie sollte
Heliogabalus exoletos und meretrices einander empfehlen? Und
dann der Ausdruck commendare im Munde des immerhin als
Kaiser sich fühlenden Heliogabal gegenüber Leuten der
niedrigsten Classe! Bezieht man alios aber auf aureos, so ist
commendandos nicht richtig und man wird dann wol mit
G-emoll zur Aenderung commodandos — dandos geneigt sein.
Nur entsteht dann die neue Schwierigkeit, wie Heliogabal
diesen Menschen gegenüber sich auf einmal so arm stellen
konnte, dass er sie auffordert, die Götter zu bitten, ihm so
viel zu geben, dass er Jedem nochmals drei Goldstücke
schenken könne. Alle Schwierigkeiten haben jedoch ein Ende,
wenn man schreibt: ut alios haberent ipsi (ipse B'j commendandos.
Heliogabal fordert sie auf, recht viel Proselyten zu
machen, damit er möglichst ■ viele Streiter seiner Art habe
und beschenke. Jeder, der des Lampridius Vita oder Dio’s
Darstellung gelesen hat, wird zugeben, dass dies der Art jenes
verworfenen Menschen vollkommen entspricht.
Heliog. 29, 7: si ius autem displicuisset, iubebat, ut semper
id comesset, quamdiu tarnen melius inueniret. Hier ist wol
quamdiu tandem zu schreiben.
Heliog. 29, 9: amabat sibi pretia maiora dici earum rerum
quae mensae parabantur. HP: pretia rerum maiora. Es ist unrichtig,
dieses rerum als irrthümliche Wiederholung des folgenden
aufzufassen; es ist vielmehr aus uero[m/ maiora entstanden
(pretia maiora uero pretio).
Al. Seuer. 5, 1: Alexandri nomen accepit, qaod in templo
dicato apud Arcenam urbem Alexandro magno natus esset, cum
casu illuc die festo Alexandri cum uxore pater eius sollemnitatis
inplendae causa uenisset. uenisset fehlt in den Handschriften
und statt pater eius bieten dieselben patris. Emendirt man
dieses Wort in pater isset, so ist Alles in Ordnung.
Al. Seuer. 9,4: cum per populi et honestorum coronas una
uox esset, liunc inepte Antoninum dici. inepte ist Peter’s Vermuthung
für das handschriftliche inte; die älteren Ausgaben