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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 93. Band, (Jahrgang 1879)

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Petsclienig;.

Heliog.  30,  4:  celebrauit  item  tale  conuiuium  ul  apud  amicos
singulos  singuli  missus  appararentur,  et,  cum  alter  maueret  in
Capitolio,  alter  in  Palatio,  alter  super  aggerem,  alter  in  Caelio,
alter  Irans  Tiberim,  et  ut  quisque  mansisset,  tarnen  per  ordinem
in  eorum  domibus  singula  fercula  ederentur.  Da  appararentur
und  ederentur  durch  das  vor  cum  stehende  et  verbunden  sind,
ist  et  vor  ut  pleonastisch;  ich  schreibe  daher  utut  quisque
mansisset  (Mommsen  tilgte  das  erstere  et).
Al.  Seuer.  10,  5:  Antoninus  item  primus  Marcum  et  item
Uerum  iure  adoptionis  uocauit.  In  BP  steht  Antoninus  idem
sepius,  woraus  die  Vulgata  idem  Pius  entstand;  item  rührt  von
Ursinus  her,  primus  ist  Peter’s  Conjectur.  Dem  Richtigen  ist
Mommsen  auf  der  Spur  gewesen,  dessen  Conjectur  Antoninos  de
se  Pius  von  den  Berliner  Herausgebern  aufgenommen  wurde.
Ich  möchte  jedoch  das  handschriftliche  idem  =  item  nicht  missen
und  nehme  nur  den  Ausfall  eines  u  —  a  hinter  item  an,  wonach ­
  die  Stelle  lautet:  Antoninus  item  (a)  se  Pius  Marcum  et  item
Uerum  i.  a.  uocauit.  Ueber  uocare  a  se  ,nach  sich  benennen*’,
brauche  ich  wohl  Nichts  weiter  zu  bemerken.  Mommsen’s
Antoninos  ist  zwar  sehr  passend,  aber  doch  nicht  unbedingt
nothwendig.
Al.  Seuer.  15,5:  tribunos,  qui  per  stellaturas  militibus  aliquid
  tulissent,  capitali  poena  adfecit.  Da  per  in  BP  fehlt,  ist
stellaturis  zu  schreiben.  So  ist  Marc.  6,  1  in  BP  baias  statt
baiis  überliefert,  und  Peter  selbst  hat  Pert.  3,  5  litteris  für  das
handschriftliche  litteras  geschrieben.
Al.  Seuer.  37,  10:  pomis  uehementer  indulsit,  ita  ut  secunda
mensa  illi  saepius  ponerentur,  unde  etiam  iocus  exstitit,  non
secundam  mensam  Alexandrum  liabere  sed  secundum.  Gemoll
hat  mit  seiner  Bemerkung  Recht,  dass  es  ein  frostiger  Witz
sei,  wenn  man  sage,  Alexander  habe  keinen  Nachtisch,  sondern ­
  tafle  zum  zweiten  Male.  Allein  seine  Conjectur  ,non  nisi
secundam  mensam  Alexandrum  habere  secundum‘  finde  ich  auch
nicht  witziger.  Oder  ist  es  ein  Witz,  zu  sagen,  der  zweite
Alexander  habe  nur  einen  zweiten  Tisch?  Noch  weniger  einleuchtend ­
  ist  Mommsen’s  Vorschlag  ,non  secundam  mensam
Alexandrum  habere  secundum‘.  Vielleicht  ist  sed.  fecundam
zu  schreiben;  die  Stelle  gäbe  dann  den  Sinn,  Alexander  habe
nicht  einen  Nachtisch,  sondern  einen  Obsttisch,  d.  h.  einen
            
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