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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 93. Band, (Jahrgang 1879)

V

B

der  munt  was  im  als
einem  esele
getan

sin  oren  warin  im
uil  lanc
daz  hovbet  mager  unt
swanc
sin  ovgen  warim  al
der  uare
als  eim  fligenten  am

u.  s.  w.

M
iz  liete  unzalliche
craft
vnde  ummazliche
macht
iz  irbeiz  di  lute  unde
irsluch
freislich

iz  ivas

gnuch.

ime  ivas  sm  munt

es  bies  die  liut  vnd
slüg
es  was  tübhaft  genüg

sin  mul  als  ein  essel
ivas

daz  wil  ih  ü  tvn  Tcunt
alseime  esele  getan
di  nasen  waren  ime
wite  ufgetan
sine  oren  waren  ime
lanc
daz  liovbit  magir
vnde  slanc,
sine  ougen  waren  ime
alliruare
glich  eineme  fliegindin
  are.

u.  s.  w.

vast  vf  geslagen  sin
nas
sin  oren  woren  im
lang
sin  liübt  mager  vnd
sivach
sin  ögen  waren  als
ein  blüt

vor  bescheidenheitwol
behüt
u.  s.  w.

Eine  offenbare  Lücke  hat  V  nach  Vers  12,  es  fehlt  der
Reim  auf  getan,  daher  muss  Vers  15  für  A  in  Anspruch  genommen ­
  werden  und  Abirren  der  Augen  erklärt  die  Lesart
von  V  auf  die  einfachste  Weise.  M  machte  nach  seiner  Gewohnheit ­
  aus  dem  langen  Verse  12  mittels  eines  Flickverses
dreie  und  B  kürzte  in  seiner  Art,  indem  es  zugleich  den  erlaubten ­
  rührenden  Reim  getan  :  üfgetan  durch  leichte  Aenderung
  wegschaffte.
Nicht  so  evident  ist  der  Fehler,  welchen  V  in  Vers  10  f.
hat;  allein  die  folgende  Erwägung  ist  nicht  zu  unterdrücken:
es  wäre  zwar  möglich,  dass  A  einen  weniger  bedeutenden  Zug
mit  den  übrigen  Alexander-Darstellungen  nicht  theilte;  aber
            
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