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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 93. Band, (Jahrgang 1879)

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Petsclicnig.

Aurel.  11,  1:  Interest  epistolas  nosse  Aureliano  scriptas  et
ipsam  adrogationem.  Sonderbarer  Weise  bat  man  hier  das  handschriftliche ­
  de  vor  Aureliano,  welches  allein  richtig  ist,  ganz
ignorirt.  Vopiscus  theilt  zwei  Briefe  mit,  von  denen  der  erste
allerdings  an  Aurelian,  der  zweite  aber  an  den  praefectus  aerarii
Aelius  Xifidius  gerichtet  ist.  Beide  aber  betreffen  den  Aurelian.
An  manchen  Stellen,  wo  der  Bambergensis  und  Palatinus
verschiedene  Lesarten  darbieten,  ist  es  schwer  die  richtige
herauszufinden.  Ich  lasse  einige  Fälle  folgen,  in  welchen  mir
die  Herausgeber  geirrt  zu  haben  scheinen.  Hadr.  5,  1  schreiben
Jordan  und  Peter  mit  B  operam  intendit,  während  P  impendit
hat.  Letzteres  halte  ich  mit  Salmasius  für  das  Richtige.  Vgl.
Marc.  3,  7:  tantumque  operis  et  laboris  studiis  inpendit.  Trig.
15,  7:  capiendis  leonibus  et  pardis  ursis  ceterisque  siluestribus
animalibus  sudorem  officii  uirilis  inpendit.  Lactant.  diuin.  instit.
I,  1,  1:  quidquid  laboris  poterat  impendi.
Hadr.  21,  9:  a  militibus  propter  curam  exercitus  nimie
multum  amatus  est,  simul  quod  in  eos  liberalissimus  fuit.  B  hat
nimiae,  P  ninrdam.  Die  letztere  Lesart  ist  entschieden  vorzuziehen, ­
  da  curam  eines  hervorhebenden  Attributes  kaum  entbehren ­
  kann,  während  multum  bei  amatus  vollkommen  hinreicht.
Vgl.  Get.  4,  4:  bis  accedebat  Bassiani  fratris  nimia  crudelitas.
Natürlich  ist  nimius  im  Sinne  der  späten  Latinität  gleichbedeutend ­
  mit  magnus.
Heliog.  5,  1:  Ergo  cum  hibernasset  Nicomediae  atque  omnia
sordide  ageret  inireturque  a  uiris  et  subaret.  BP 2 :  subigeret.
Obwohl  bereits  Jordan-Eyssenhardt  die  richtige  Lesart  aufgenommen ­
  haben,  dürfte  doch  eine  Verweisung  auf  Dio  79,  2
nicht  überflüssig  sein:  zat  -pap  vpop'ZeTO  (subigebat)  za'i  eOyjaovsto
(inibatur)'  za!  szparte  za!  Sicaiwev  szaispa  iceXyiavaxa.
Eine  zahllose  Menge  von  Fehlern  in  BP  ist  auf  die  Verwechslung ­
  und  Verschreibung  einzelner  Buchstaben  zurückzuführen. ­
  Hel.  4,  5:  nunc  tarnen  cum  eum  consolaretur.  Statt  nunc
ist  sicher  tune  zu  schreiben;  vgl.  Did.  Jid.  3,  1.  7,  1.  7,  11.
Seuer.  3,  4.  10,  7.
Pius  5,  5:  Alanos  molientes  saepe  refrenauit.  Von  einer
mehrmaligen  Bekämpfung  der  Alanen  unter  Antoninus  Pius
kann  wol  kaum  die  Rede  sein;  vielmehr  dürfte  statt  saepe
zu  schreiben  sein:  saeue.
            
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