Die Basler Bearbeitung von Lambrechts Alexander.
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bietet. Die Umgebung 1 zeigt innige Verwandtschaft von V B,
während M ganz in seiner Weise ausspinnt und zusetzt, ohne
dadurch irgend etwas Neues zu überliefern. Es muss daher in
den zwei Plusversen von MB das Ursprüngliche erhalten sein,
während der Fehler in V leicht durch Abirren von einem tüsant
zum andern erklärt werden kann, denn nach dem Gesagten
hat in A gestanden:
si numen in ungezogenlich pfant:
unt ersluogen ir ein tüsant.
do Alexander daz vernam,
vier tüsant er nam
des hers, daz er noch da hatte (: Grotte).
V überliefert noch das er nam, darnach fehlt aber der Reimpunkt.
— An dieser Stelle kann man also keinen gemeinsamen
Zusatz von MB constatieren, sondern in beiden hat sich das
Ursprüngliche treuer oder weniger treu erhalten. Dabei darf
natürlich niemals ausser Acht gelassen werden, dass sowohl M
als B modernisieren.
Dasselbe Verhältnis findet sich bei der Beschreibung des
Bucephalus v. 535 ff., auf die ich näher eingehen muss; die
IJeberlieferung stellt sich wie folgt. (Im weiteren Verlaufe
bediene ich mich zur leichteren Uebersicht der an den Rand
gesetzten Verszahlen.)
V 189, 18 ff.
Von philippus stüde
ivil ich iv
sagen
dar under wart ein
ros getragen
daz ivas wunderlich
iz was irre unt stritich
snel unt ernisthaft
fon
siner geseplite
ioch uon siner
cliraft
M 270 ff.
Von philippis stute
ivil ich v nu
sagen
dar under ivas ein
ros getragen
daz ros daz was
wnderlich
irre vnde vil stritich
snel vnde starc uon
gescafnisse
B 537 ff.
(. .. ein für st vs kahadocyen
laut
pilipo ein ros sant)
daz
ivas vngezamt
freislich
wild
vnd daz gescliufte
wunderlich
des sult ir sin gewisse