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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 93. Band, (Jahrgang 1879)

Beiträge  zur  Textkritik  Her  Scriptores  historiae  Augnstae.

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de  schism.  Donatist.  I,  15:  cuins  tu  cathedram  sedes.  Desg’l.
II,  2;  II,  3.  Fulgent.  Mytli.  III,  1  :  qucdem  equvm  sedet.  Victor
Vit.  II,  3:  vt  suum  nequaquam.  sederet  thronum.
An  einer  ganzen  Reihe  von  Stellen,  wo  sich  hi  oder  Ins
mit  darauf  folgendem  Relativ  findet,  hat  Peter  theils  zuerst,
theils  nach  dem  Vorgänge  Anderer  für  hi  entweder  i  oder  ii,  für
Ins  aber  is  geschrieben. 1  Untersucht  man  aber  die  Ueberlieferung
an  diesen  Stellen  genauer,  so  wird  man  die  Berechtigung  zu
diesen  Aenderungen  entschieden  läugnen  müssen.  In  der  Mehrzahl ­
  der  Fälle,  nämlich  61mal,  2  überliefern  die  Handschriften
hi  oder  Ms;  an  fünf  Stellen  3  haben  B  und  P,  an  zwei  Stellen  4
hat  B  allein  Mi,  was  aber  eben  so  gut  für  hi  als  für  ii  verschrieben ­
  sein  kann;  ausserdem  steht  Heliog.  19,  9  in  B  bis
statt  his.  Während  also  die  Schreibung  hi  und  Ms  durch  mehr
als  sechzig  Stellen  gesichert  ist,  steht  is  nur  Heliog.  6,  6  und
10,  1  , 5  wobei  wiederum  zu  bemerken  ist,  dass  dies  eben  so
gut  für  Ms  als  für  iis  gesetzt  sein  kann.  Ausserdem  hat  Peter
sein  Princip  an  drei  Stellen 11  nicht  zur  Anwendung  gebracht
und  his  stehen  gelassen.  Die  handschriftliche  Ueberlieferung
spricht  also  dafür,  dass  statt  ii  und  iis  vor  einem  Relativum
die  entsprechenden  Formen  von  hic  in  Anwendung  gekommen
sind.  Vereinzelte  Beispiele  hievon  linden  sich  schon  bei  den
Gassikern;  häufiger  wird  dieser  Gebrauch  im  silbernen  Zeitalter,
und  ist  in  der  späten  Latinität  ganz  allgemein.  So  findet  sich
1  Vorsichtiger  verfuhren  die  Berliner  Herausgeber;  vgl.  Jordan’s  Praef.
p.  XXV:  communi  consilio  retinuimus  illa  ,hi  qui (  et  ,his  qui‘  satis  opinor
commendat.a  illis  ,liuius  qui‘  et  Jiaec  quae 1 .
2  Iladr.  5,  2.  17,  2.  18,  11.  Ilel.  3,  8.  5,  3.  7,  3.  Pius  0,  3.  12,  7.
Marc.  IG,  4.  19,  G.  Commod.  5,  15.  14,  8.  20,  5.  Pevt.  5,  4.  7,  8.  7,  9.
12,  8.  Nig.  7,  8.  9,  5.  Carac.  2,  5.  Gef.  7,  4.  Heliog.  4,  3.  14,  1.
15,  1.  27,  4.  30,  8.  35,  7.  Al.  Seuer.  4,  3.  31,  1.  37,  7.  39,  3.  43,  7.
46,  2.  54,  G.  55,  3.  57,  3.  58,  2  (zweimal).  59,  G.  Maximin.  2,  5.  15,  5.
Gallien.  3,  2.  9,  3.  20,  1.  Trig.  18,  9.  31,  8.  33,  3.  Claud.  11,  5.  11,  7.
Aurel.  13,  2.  31,  G.  36,  5  (zweimal).  37,  1.  40,  2.  41,  2.  41,  5.  Prob.
14,  1.  Firm.  G,  3.  Saturnin.  11,  3.  Procul.  12,  1.
■'  Pert.  10,  3.  Commod.  14,  1.  14,  6.  Gord.  14,  3.  Trig.  30,  9.
4  Seuer.  14,  9.  Pert.  11,  3.
An  der  erstgenannten  Stelle  schreibt  Peter  is,  Jordan-Eyssenhardt  his,
aber  ohne  dass  man  von  einem  der  Herausgeber  erfährt,  was  die  Handschriften ­
  bieten.
G  Auid.  Cass.  3,  1.  Did.  Jul.  3,  8.  Diädum.  5,  1.
            
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