Die Entwicklung der Staatswissenscliaft bei den Griechen.
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dass wir ihn unter die entscheidenden historischen Thatsachen
aufnehmen müssen.
Jede Gewalt hat den Drang, sich durch das zu entfalten
und zu entwickeln, wodurch sie selber entstanden ist. Die
neue herrschende Aristokratie, aus dem Grundbesitz hervorgegangen,
versucht sofort den Rest des freien Besitzes unmittelbar
oder mittelbar sich zu erwerben; aus den Reichern müssen noch
reichere, ja die allein Reichen werden. Jetzt beginnen die Bedrückungen
des Mittelstandes zu denen der Halbfreien hinzuzutreten.
Allein es ist keine friedliche Zeit in der das geschieht.
Fehde und Krieg toben rings herum. Mit ihnen tritt die Verpflichtung
heran, Waffenrüstung und Unterhalt zu schaffen.
Die waren von jeher auf den Grundbesitz angewiesen. Den
Stamm des Heeres aber bildeten doch die Freien. Diese Freien
selbst aber waren ärmer geworden; dennoch forderte die herrschende
Aristokratie die Waffenleistung, als ob sich die Verhältnisse
nicht geändert hätten. Jetzt griff die neue Ordnung
der Dingo aus der allgemeinen Verfassung heraus in die bisher
selbständige Einzelwirthschaft hinein und bedrohte auch den
v.akcq •/.ayaOoc. Der aber beginnt den Forderungen der Herrschenden
zu widerstehen; um ihn sammeln sich die Halbfreien,
die man schon damals aus den Magazinen der Grundherren
für jeden Feldzug mit Waffen versehen musste, welche man
ihnen freilich nachher wieder abnahm, da sie kein Waffenrecht
besasseu. Es kommt zum Streit; die Lage der Classeninteressen
macht die in. den Verhältnissen liegenden Bedürfnisse derselben
zu Forderungen, Forderungen deren letzter Hintergrund allerdings
der Gedanke der alten Gleichberechtigung gegenüber der
Ungleichheit des Besitzes war; jetzt entstehen öffentliche Parteiungen,
jede Gesammtfrage wird in das Gebiet der Sonderinteressen
gezogen, Jeder beginnt gegen den Andern zu stehen;
die Auflösung der alten Ordnung fängt an, in jedem Lande,
in jeder köK'.q ihr Haupt zu erheben. In dieser Spaltung . der
Kräfte wird aber die Gemeinschaft selber schwach; Unmuth bemächtigt
sich der Gemüther und eine Zeit beginnt, in welcher
die Geschichtschreibung uns verlässt, weil es keine Geschichte
elementarer Processe gibt, weder im Leben der Gesellschaft noch
in dem des Staats. Dann aber bricht sich durch die Gestaltlosigkeit
der Zustände und Bewegung jene wunderbare höhere