Die Entwicklung der Staatswiesenscliaft "bei den Griechen.
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Grossen. Die Geschlechterordnung als Ordnung- des Grundbesitzes
hat ihre zweite Epoche begonnen.
Jetzt kommt die dritte; mit ihr der beginnende Kampf,
mit ihr die Geschichte, und mit ihr das Sinnen und Nachdenken
über Gesetz und Gerechtigkeit.
Denn allerdings sind jetzt thatsächlich die Grossen die
Herren im oYjp.oc; aber über ihnen steht von altersher der ßaaiXsi?
als das Haupt aller Geschlechter. Gewiss ist er nicht ärmer
geworden, als jene reicher wurden; gewiss hat er Gründe und
Hintersassen; wissen wir doch, dass der spartanische König grosse
»opoi von den lacädemonischen Sassen bezog; aber er ist doch
etwas mehr und anderes als der grösste Grundbesitzer: er ist
eigentlich das Ganze; er ist die persönlich gewordene Einheit;
er gilt als solcher nach Aussen, er gilt auch als solcher nach
Innen. Denn ihn hat nicht sein Besitz und nicht die Wahl zu
dem gemacht was er ist; er ist es von Geburt; er gehört dem
königlichen Geschlecht. Er will daher Ehre für sich als König;
er will Macht für sich als König; er will auch als König eigentlich
allein das zoivov verwalten, denn diese Almend gehört ja
allen, und nicht den äpio-rot. Und gelangt er dazu, dass ihm im
Unterschiede von den grossen Besitzern diese ,Staatsländereien'
der ältesten Zeit zur Verwaltung überlassen bleiben, so wird
bald genug nicht mehr jene ländliche Aristokratie der Grossen,
sondern vielmehr er der Herr sein, denn dann werden alle
Hintersassen auf dem xsivsv zu ihm stehen, von ihm abhängig
werden. Ist es möglich, dass er das nicht empfinden sollte?
Aber auch die Grossen empfinden es. Sie haben bisher die
Possessioncs als Patrizii besessen und verwaltet; ihnen wird
der König der an das xoivöv denkt, bald aus einem Haupte
eine Gefahr, die einzige innere Gefahr die der Bauer versteht,
die Gefahr für seine alte, bereits zum Geschlechterbesitz gewordene
Grundherrschaft. Und jetzt entsteht das Misstrauen.
Vielleicht folgt man dem Könige noch gerne in den Feldzug;
aber in der ayopä beginnt er Widerstand zu finden. Für die
Grossen ist er noch immer ein Gleicher unter Gleichen; er
selbst aber, das Haupt für alle, also auch für den Aase, will
mehr sein. Wie kann es werden, und wie das Gewordene
bleiben? Er allein trotz seines Besitzes und seiner Macht
genügt doch nicht gegen alle Grossen. Was bleibt ihm übrig,