Die Entwicklung der Staatswissenscliaft bei den Griechen.
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ist auf der einen Seite der Tod aus dem der Erbfall hervorgeht,
und auf der andern das Bedürfniss, das den Vertrag
erzeugt. Beide beginnen allerdings erst da ihre nie ruhende
Arbeit, wo das Gemeingut ein Eigen wird; aber diese Arbeit
ist der mächtigste Process den die innere Geschichte der Welt
kennt, eben weil es jeden einzelnen Bestandteil, jedes einzelne
Allod ergreift und umgestaltet. Wir dürfen ihn hier nicht
verfolgen; aber das bedarf wohl auch keines Beweises, dass
er schon innerhalb des kurzen Zeitraumes von wenigen Geschlechtern
eine neue Verteilung aller wirtschaftlichen Güter
erzeugen musste. Er ist es der unerbittlich, ja fast mechanisch
die ursprüngliche iaivr,c zerbricht, und eine ganz neue Ordnung
des Besitzes an ihre Stelle setzt.
Dennoch ist sie so bekannt und gewöhnlich, dass es
genügen darf ihre Elemente zu bezeichnen.
Da nämlich, wo der Kleruch ein zweites Allod durch Erbschaft
oder Heirat gewinnt oder ein drittes oder viertes, kann
er es nicht selbst mehr bebauen. Da aber, wo der Bauer einen
zweiten oder drittel! Sohn hat, kann er dem letzteren keine
Hufe mehr hinterlassen. So entsteht was ursprünglich nicht
da war, der grössere Grundbesitz neben dem kleineren, und
aus dem letzteren die Anzahl besitz- und beschäftigungsloser,
aber frei geborner Bauernsöhne. Und sofort vollzieht sich der
erste Process, der aus der Gleichheit die Ungleichheit macht.
Es ist nicht nöthig ihn zu verfolgen. Der grössere Besitzer
gibt dem Besitzlosen den Theil seines Grundes, den er nicht
mehr bewältigen kann; aber er behält das Eigenthum, und der
Arbeiter zinst ihm. Vielleicht im Anfang nur für eine gewisse
Zeit; aber der arbeitende Bauernsohn heirathet, und die Tochter
hat selbst kein Vermögen; woher sollen es die Kinder bekommen
? Unterdessen muss er ein Pfaus haben; es wird wohl
nicht gross sein; kein rechtes Bauernhaus; wäre es das, so
würde es seinerseits trotz aller Rechte am Ende doch wieder
Eigenthum erzeugen. Es wird ein Häuschen, eine Käthe; am
liebsten wird der Bauer sehen, wenn dies Häuschen dicht an
seinem Hofe liegt, ja er baut es dem Manne lieber selber,
damit aus dem ohoq nicht doch zuletzt eine oiv.sia entstehe. So
entstehen die Häusler, die Kathsassen, die Insten des entstehenden
Classenunterschiedes; die Griechen nannten sie die
Sitznngsker. d. pliil.-liist. CI. XCIII. Bd. II. Hffc. 17