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Stein.
und in dem Kampfe um das Beste nicht zu ermüden. Sie sind
es, welche uns wahrhaft über die Gränze der Gegenwart erheben,
da sie uns zeigen wie jeder ernst Forschende mit seiner
eigenen Gegenwart zugleich der Zukunft des Kommenden zugehören
vermag, indem sie selber all die grossen Arbeiten und
Thaten der Vergangenheit, auf deren Schultern wir selber mit
unserem Streben stehen, zur Gegenwart gemacht haben. Denn
in ihren Werken durchleben wir alle Alles, was die fertige Voraussetzung
unseres Eigensten ist, zum zweiten Male, als einen
Theil unseres eigenen Lebens. Darum, indem wir uns ihnen
hingeben, vollzieht sich in uns noch einmal jene gewaltige
Arbeit der Gottheit, die wir die Weltgeschichte des Geistes
nennen, und noch einmal strömt uns der goldene Quell entgegen,
der zuletzt doch das Gute das wir haben, nach dem Besten
streben lehrt.
Und so haben die Edleren aller Zeiten gedacht, von den
Römern für die sie eine neue Welt eröffneten, bis zu unserer
Epoche welche sie selbst in Verehrung die alte Welt nennt.
Allen aber erscheint darum nichts in sich fertig, was nicht bis
auf die letzten Wurzeln verfolgt ist die es in jene alte und
doch immer lebensfrische Welt des griechischen Geistes hineinsenkt,
hier zum ersten Mal als eine Arbeit und That des
menschlichen Geistes sich loslösend von dem Eindruck der sinnlichen
Erscheinung, wie von dem blinden Gehorsam gegen die
Tradition, welche mit Gedankenlosigkeit und Interesse im innigen
Vereine den lebendigen Gedanken und den kräftigen Fortschritt
in Fesseln geschlagen. Als Jenen die herrliche Sage vom Prometheus
aus dem dunklen Gefühl der eigenen weltgeschichtlichen
Bestimmung entstand, da wussten sie wohl noch nicht,
dass sie selber der Prometheus des ewigen Feuers, des freien
Wissens, zu werden bestimmt seien. Aber sie sind es geworden;
unser ist es zu sorgen, dass die Flamme nicht mehr erlösche.
Vor Allem aber ist es in erster Reihe das Gebiet, dem
diese Arbeit gehört, das Gebiet der Rechts- und Staatswissenschaft,
das nie zu Ende gedacht werden wird, wenn wir es
nicht bei seiner ersten Quelle, der griechischen Welt, an seinem
Ursprung verstehen lernen. Denn, ganz abgesehen noch von
allem Eingehen auf einzelne Fragen und Gebiete, viel mehr
als die meisten meinen, verdanken wir gerade in Allem was