Diu Entwicklung der Staatswissenscbaft bei den Griechen.
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göttlichen Ordnung des Seins erhebt, und für welche daher
jenes Einzelne als ein Verschwindendes, als die ,schlechte
Wirklichkeit“ erscheint, während die wahre Wirklichkeit für
sie das Anschauen des in sich Ruhenden und nur durch sich
selbst Bewegten bildet. Und das ist die Philosophie, die individuelle
Ueberzeugung des göttlich Unendlichen, der Reflex
des Ewigen in der individuellen Vergänglichkeit, die Ruhe
des Alls in der Unruhe des werdenden Einzelgeistes. Das
Wesen aller Philosophie ist es demnach, nur ihrer selbst gewiss
zu sein, nicht des Wechsels und Werdens der Erscheinungen.
Und so entsteht aus diesem Moment der individuellen That,
welche den Begriff aus dem Gedanken schafft, die Thatsache
dass, während es nur eine Naturwissenschaft gibt, sich so
viele Philosophien bilden als tiefere Denker geboren werden;
wo aber dennoch sich für eine bestimmte philosophische Anschauung
eine Gemeinschaft mehrerer bildet die gleichartig in
Denken und Arbeit sind, da entsteht das was wir eine Schule
nennen. Des Begriffes und des Wesens der Schule aber werden
wir unten bedürfen.
Und jetzt bleibt zu sagen übrig, was im Unterschiede von
der Kenntniss des Thatsächlichen und dem Begreifen des
Nichtsinnlichen das ist, was wir das Wissen und die Wissenschaft
nennen.
Nun wissen wir, dass das was diese Philosophie enthält
und lehrt, nicht blos ein wirklich Vorhandenes sondern auch
eine gewaltige Macht über die Menschen und ihr geistiges
Leben ist. Allein jener Wechsel und jene Verschiedenheit der
äusseren und inneren Tlnitsachen, von denen die Philosophie
nur den einheitlichen Begriff sucht und erkennt, ist doch
selbst wieder eine unzweifelhafte Thatsache. In dieser Thatsache
hat die Naturwissenschaft ihrerseits neben dem Besonderen
und Einzelnen auch jene zweite Thatsache des Bestimmtwerdens
des Einen durch das Andere gefunden und diese Thatsache des
Zusammenhanges ein Gesetz genannt, wo aber dies Gesetz
nicht zutreffen will, sich mit den Begriff der Ausnahme behelfend,
durch die Ausnahme das Gesetz zur Regel umgestaltet;
die Philosophie aber hat nur das Unveränderliche, die zum Begriffe
gewordene Kraft erkannt, das ewig Gleiche in dem ewig
Ungleichen. Wie nun ist es möglich, dass aus dem Gleichen