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Stein.
Verschiedenheit, alle Bewegung und alles Leben der Thatsachen
umfassenden Ordnung entwickeln, und deren höchster Inhalt
daher eben diese harmonische Entwicklung der Verschiedenheit
der Begriffe aus der Einheit einer letzteren, alle Elemente
der organischen Begriffe noch ungeschieden enthaltenden Urkraft
ist, heisse sie nun dem Einen die Gottheit oder dem Andern
das reine Sein, x'o ov, oder dem Dritten die Natui - , oder dem
Andern das Absolute, oder sonst wie, ist das was wir die
Philosophie nennen. Die Harmonie aber xxnter den einzelnen
Begriffen die sich die Philosophie aus dem letzten Urgrund aller
Kräfte auf diese Weise entfaltet, ist das was wir als die Wahrheit
bezeichnen; denn für die Philosophie ist kein einzelner
Begriff und keine einzelne Erkenntniss für sich wähl - , sondern
alles Erkannte hat seine Wahrheit erst in seinem Zusammenhänge
mit dem Ganzen, das eben nur als Ganzes wahr
sein kann.
So stehen sich nun zwei grosse Weltanschauungen einander
gegenüber, tief verschieden in ihrer Methode und doch
gleich in ihrem letzten Ziele, jene die Gewissheit an die Stelle
der Wahrheit setzend, diese im Namen der Wahi'heit der
Gewissheit nicht bedürfend; jene beobachtend, diese denkend,
jene mit den Versuchen, diese mit Schlüssen ai'beitend, beide
aber das doppelte Dasein der Welt dem menschlichen Erkennen
gemeinsam zum Inhalt machend. Für jene ist das letzte sinnlich
Untheilbare das Element, und die Bewegung dieser Elemente
nennt sie ein Gesetz; denn das Gesetz ist ihr zwar
die Ei'scheinung der Causalität, aber die letztere selbst ist für
sie doch wieder nur eine Thatsache die sie wiederum genau in
derselben Weise beobachtet wie die Elemente, in deren Bewegung
es zur Erscheinung gelangt. Für diese ist dagegen die
Kraft an sich das Gesuchte und wo sie dieselbe als selbständige
und untheilbare gefunden zu haben glaubt, entfaltet sich ihr
ein in seiner Weise in sich harmonisches Bild, in welchem
der Wechsel als Willkür und Zufall, die Bewegung dagegen als
das ewig lebendige in sich Zurückkehren der einzelnen Begriffe
und Ki’äfte in die letzte Ui’kraft, und das Werden der
letzteren zur Selbständigkeit ihrer einzelnen Momente eine Weltanschauung
gestaltet, welche sich über das rein Thatsächliche
und sinnlich Gewisse frei in die Region der ewig gleichartigen,