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Stein.
wieder einen Körper nenne, wenn ich meine, dass er dem natürlichen
Dasein angehört. Gehört aber die Erscheinung dem
Leben der persönlichen Welt, so wird aus dem Gegenstand
eine Thatsache. Denn so ist z. B. ein Berg keine Thatsache,
wohl aber das, dass er für den Menschen oder durch denselben
bewohnbar, übersteiglich, oder anderes sei. Vermöge diese! persönlichen
Moments nun das aus den Gegenständen Thatsachen
macht, erscheinen zuletzt alle Thatsachen des persönlichen
Lebens als ein Ganzes, eine Einheit, eine grosse Gesammtthatsache.
Sie sind als eine solche Einheit eben das, was wir die
Wirklichkeit des Lehens der Persönlichkeit nennen. In diesem
Sinne sagen wir, dass aus der objectiven Kenntniss dieser Erscheinungen
der persönlichen Welt eine ,Kunde' derselben
werde, wie wir von einer Erdkunde, einer Geschichtskunde,
einer Rechtskunde u. s. w. im Unterschiede von einer Kenntniss
der Erde, der einzelnen historischen Thatsachen, der einzelnen
Rechtssätze u. s. w. reden. Da nun wo diese Kunde
des Tliatsächlichen, zusammengefasst in dem Bewusstsein dass
sie alle in irgend einer Gemeinsamkeit oder Ordnung dem
Leben der Persönlichkeit angehören, in der Darstellung zu
einem einheitlichen Ganzen von Thatsachen wird, reden wir von
einer ,Lehre' derselben, oft genug meinend und auch wohl
sagend, dass diese Lehre schon eine ,Wissenschaft' sei. Nur in
gewissen Gebieten erhält sich lebendig das Gefühl, dass das
was eine Kenntniss oder eine Kunde ist, damit noch keineswegs
als eine Wissenschaft gilt; so wird es schwerlich
jemand einfallen von einer Wissenschaft der Erde zu reden,
oder die Rechtskenntniss mit der Rechtswissenschaft für gleichbedeutend
zu erklären, oder anderes. Das nun sagen wir sei
die erste Gestalt alles menschlichen Erkennens, in welcher die
Beobachtung der einzelnen Erscheinungen fast ohne unser Zuthun
den Begriff der Thatsache von dem des Gegenstandes
ablöst, uns die innere Einheit aller Thatsachen zur äusseren
der einheitlich geordneten Darstellung und Lehre wird. In
dieser Auffassung aber bleibt das Erkennen der Welt keineswegs
bei dem Einzelnen stehen. Das Leben desselben ti'itt
vielmehr meiner geistigen Empfindung schon hier als ein grosses
Ganze entgegen, in welchem sich die einzelnen Thatsachen
aneinander reihen, sich ordnen, sich bewegen, und meinen