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Stein.
sondern unermüdlich trachtet dieselbe in ihre Elemente aufzulösen,
und jedes dieser Elemente dann der sinnlichen Wahrnehmung
in seiner Körperlichkeit darzulegen. Dabei kennt sie
genau den Process und die Factoren, durch welche sie die
Auflösung einer solchen scheinbaren Einheit erzielt, misst und
bestimmt ihn selbst und seine Stadien auf das Genaueste, und
verfolgt mit derselben Genauigkeit den Process, durch welchen
die so gewonnenen Elemente sich wieder in tausendfacher Weise
verbinden, neue Körperlichkeiten erzeugend. So ist sie über
nichts unsicher und ungewiss, weil sie mit den Sinnen für die
Sinne arbeitet; denn der Sinn kann an der Gewissheit seiner
selbst durch sich selber nicht zweifeln. Das grosse Gesammtergebniss
aber das schon die ältesten Denker geahnt, das jetzt
aber mit der ganzen Gewalt unwiderstehlicher Thatsachen die
Erkenntniss erfüllt, ist eine Weltanschauung, deren Wahrheit
in dem fassbaren gegenseitigen Bedingtsein aller Bewegungen
liegt, welche Bewegung aller Atome für den Menschen als
Sinnesempfindung zur Erscheinung gelangt, so dass die Naturwissenschaft
im höheren Sinne des Wortes die gewaltige Kraft
in sich trägt, auch von der einzelnsten Empfindung aus mit
Schritten, deren jeder wieder seine volle Gewissheit in sich
selber trägt, zur Erkenntniss des Ganzen der Welt und seiner
ewig harmonischen Bewegung zu gelangen, welche Bewegung
sie das Leben der Natur nennt.
Neben dieser Methode steht aber die zweite, auch ihrerseits
wie jene durch die Natur ihres Inhalts bedingt. Denn
in den beobachteten Dingen lebt etwas, das durch keinen
augenblicklichen Zustand erschöpft, das Werden und den
Wechsel der beobachteten Erscheinung erzeugt. Es ist da, und
doch kann ich es nicht empfinden, weil alles Empfinden nur
ein mechanischer Process ist. Sein Dasein aber bestimmt mich
nicht weniger als seine Erscheinung. Der Process aber, mit
welchem ich dieses innere Sein des Daseienden erfasse, nenne
ich das Denken. Wie nun die sinnliche Empfindung nicht blos
den mechanischen Eindruck, sondern auch seine Begränzung
umfasst, und durch die Einheit beider sich die Vorstellung
von dem bildet was wir einen Körper nennen, so gestaltet
sich auch das Denken zum Denken eines bestimmten inneren
Seins, und dies Denken der bestimmten Kraft, welche in