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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 93. Band, (Jahrgang 1879)

Werner.  Die  Basler  Bearbeitung'  von  Lambrechts  Alexander.

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Die  Basler  Bearbeitung  von  Lambrechts  Alexander.
Untersucht  von
Dr.  Richard  Maria  Werner,
Privatdocenten  an  der  Universität  in  Graz.

Abkürzungen.
A  die  ursprüngliche  Fassung  des  Gedichtes.
B  Basler  Hs.  E  VI  26.
D  Dresdner  Hs.  M  55  vom  Jahre  1470,  enthält  auf  Bl.  1—  77  eine
Verdeutschung  der  Hdp.  durch  Meister  Babiloth.
Ep.  Epitome  aus  Julius  Valerius,  herausgegeben  von  Julius  Zacher  1868.
Euseb.  oder  Hartlieb.  Hie  nach  folget  die  hystori  von  dem  grossen
Alexander  wie  die  Eusebius  geschrieben  hat.  Zu  dem  ersten  doctor  hartliebs
  von  münchen  Vorrede.  (Das  von  mir  benutzte  Exemplar  ist  am  Schlüsse
unvollständig,  ich  weiss  daher  nicht,  ob  ich  die  Ausgabe  von  1473  oder  1488
vor  mir  habe.  Vgl.  Harczyk,  Zachers  Zeitschrift  für  deutsche  Philologie,  IV,  S.  160.)
H  Harczyk  in  Zachers  Zeitschrift  für  deutsche  Philologie  IV.  S.  111.  146  ff.
Hdp.  Historia  Alexandri  Magni  de  preljis.  Strassburger  Druck  von  1494.
JV.  Julius  Valerius  in  Müllers  Ausgabe  des  Pseudo-Callisthenes.
M  Molsheim-Strassburger  Hs.  bei  Massmann,  Deutsche  Gedichte  des
zwölften  Jahrhunderts  und  der  nächstverwandten  Zeit  I.  Quedlinburg  und
Leipzig  1837,  S.  64  -144.
PsK.  Pseudo-Callisthenes.  Primum  edidit  Carolus  Müller,  Paris  1846.
V  Vorauer  Hs.  in  Diemers  Deutschen  Gedichten  des  XI.  und  XII.  Jahrhunderts ­
  S.  183—226.  Ich  konnte  dazu  eine  neue  Collation  benutzen,  die
mir  mein  Freund  Max  Roediger  in  Strassburg  freundlich  zur  Verfügung  stellte.
W  Weismann,  Alexander,  Gedicht  des  zwölften  Jahrhunderts  vom
Pfaffen  Lamprecht.  Frankfurt  am  Main  1850;  2  Bde.

Einleitung.
Die  Beliebtheit  eines  mhd.  Gedichtes  lässt  sich  am  besten
aus  der  Zahl  der  Ueberarbeitung-en  oder  Modernisierungen  ermessen. ­
  Der  veränderte  Geschmack  sucht  sich  das  Anerkannte
früherer  Perioden  mundgerecht  zu  machen.  Bei  einzelnen  Gedichten, ­
  so  bei  dem  Tristrant  des  Eilhart  von  Oberge,  lässt  sich
            
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