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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 93. Band, (Jahrgang 1879)

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Werner.

ist  und  schickt  damit  seinen  Sohn  Cassander  zu  Jobal,  seinem
zweiten  Sohn,  er  möge  Alexander  vergiften.  Jobal,  ein  Liebling ­
  des  Königs,  war  gerade  durch  ihn  gekränkt  worden,
führt  daher  den  Auftrag  bei  einem  Gastmahle  aus  und  da
Alexander  nach  einer  Feder  verlangt,  sich  zum  Brechen  zu
reizen,  reicht  er  ihm  eine  in  Gift  getauchte.  Alexander  lässt
sich  in  sein  Schlafgemach  bringen,  unter  dem  der  Einfrattes
fliesst.  —  Die  Erzählung  stimmt  wieder  wörtlich  zur  Hdp,
während  PsK  und  JY  zum  Theile  weit  abliegen.  Es  genügt,
auf  einzelne  Details  hinzuweisen.  B  zuo  einem,  arzät  er  dö
gieng,  er  kouft  vergift  so  gar  unrein  ....  PIdp  (=  D)  abiit
igitur  Antipater  ad  medicum  peritissimum  et  emit  ab  eo  potionem
venenosam  ... 1  PsK  III  31  .  .  eaxsiiaas  oäpircaov  .  .
JV  III  31  ...  venenum  Antipater  laborat  curiosum  admodum
efficaxque  .  .  .  Ferner  z.  B.  PIdp  Alexander  vero  turbatus  ingressus
  est  cubiculum  et  quaesivit  unam  pennam  ut  mittens  eam
in  guttur  suum  sumpta  venena  repetieret.  Cassander  vero  caput
tanti  mali  pennam  ei  dedit  eodem  veneno  linitam.  Ipse  vero
mittens  in  guttur  säum  ut  vomeret,  sed  magis  ac  magis  cepit
eum  veneni  sumptio  codrtare.  Davon  nichts  in  PsK  und  JV. 2
B  sagt:  nun  liies  er  im  bringen  dar  ein  vedren,  mit  der  er  wolte
in  die  kelen  grifen,  dö  von  solte  von  im  brechen  an  der  stund,
ivas  bceses  in  im  iver  ■worden  kunt.  jobas  das  wol  bedächte,  vil
bald  er(s)  im  prächte  ;  die  veder  (er)  mit  der  gift  bestreich,  da  von
Alexander  entweich  sin  kraft  und  al  sin  macht,  dö  er  si  in  die
kelen  stach(t)  die  gift  brach  in  je  me  und  je  me.
Vers  4490—4534.  Um  Mitternacht  erhebt  sich  Alexander
von  seinem  Lager  und  will  sich  in  den  Eufrat  stürzen,  wird
aber  von  Boxane  zurückgehalten,  die  ihn  wieder  in  sein  Gemach
bringt  und  auffordert  für  ihr  aller  Heil  zu  sorgen.  Alexander
lässt  seinen  obersten  Schreiber  Simeon  kommen  und  dictiert
ihm  sein  Testament.  —  Auch  hier  übersetzt  B  die  PIdp.  Die
erste  Scene  überliefert  die  älteste  Fassung  des  PsK, 3  in  den
jüngeren  und  jüngsten  ebensowenig  eine  Spur  davon  wie  im
Werke  des  JV.  Die  Uebereinstimmung  zwischen  B  und  der
Hdp  geht  wieder  bis  auf  Worte:  B  er  lasch  daz  liecht  daz  da
1  Fehlt  Ekk.,  dessen  Darstellung  sonst  Hdp  sehr  nahe  steht.
2  Ekk.  stimmt  nicht  so  genau  wie  Hdp.
2  Zacher  S.  173.
            
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