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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 93. Band, (Jahrgang 1879)

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Werner.

wollen,  in  den  Quellen  ist  der  Name  nicht  genannt.  Das  Weitere ­
  stimmt  bis  3379  (W  4824),  nun  fehlen  in  B  gegenüber
HdpundM:  die  scorpiones,  lewen,  eher,  elefande,  slangen.  Erst
(W  4853)  die  teufelähnlichen  Leute  werden  wieder  gemeinsam
erwähnt.  Dabei  weisen  M  und  B  scheinbar  einen  gemeinsamen
Fehler  auf:  nach  Vers  4859  (W)  blieb  die  Reimzeile  aus.
lanc  waren  in  di  zande.  B  lange  waren  in  die  zent
harte  müweten  si  min  here  si  datten  vns  angst  mit
grossem  leit
*  *

4  mit  speren  ioli  mit  scozzen  die  vertriben  wir  mit  schos.
B  jedoch  bringt  abgeschlossenen  Sinn,  überliefert  das  vertriben
Vers  4.  Dadurch  wird  evident,  dass  nicht  ein  gemeinsamer
Fehler  vorliegt,  sondern  dass  B  in  seiner  Weise  die  Stelle  der
prosaischen  Erzählung  nahe  brachte.  —  Das  schreckliche  Thier
(Odotyrranus)  erwähnt  B  wie  M;  die  in  Hdp  fehlende  Beschreibung, ­
  welche  M  gibt,  findet  sich  auch  in  B  nicht  vor.
Vers  3402—3412  (4886—4902).  Füchse  in  B  wie  in  M.
Dann  sagt  B  1  fliegende  swalben  Icomen  dar  gar  gros  als  duben.
Hdp  Volabant  ibi  et  vespertiliones  tarn  magni  ut  columbae.
Während  es  in  M  heisst:  fliegen  wir  sägen  alse  tüben  unde
ledersvalen.  Ich  glaube,  dieser  verderbten  Stelle  ist  leicht  abgeholfen, ­
  man  braucht  nur  im  Hinblicke  auf  B  zu  lesen:
vliegende  wir  sägen
so  groz  als  tüben  ledersvalen.
Dies  erscheint  mir  wahrscheinlicher,  als  Harczyks  unlogische
und  gekünstelte  Erklärung.  Er  sagt  S.  166  wörtlich:  ,In  den
nächsten  Zeilen  zeigt  sich  im  deutschen  Gedicht  grosser  Unsinn,
hervorgegangen  aus  Misverständnis  der  lateinischen  Ueberlieferung‘,
  und  meint,  das  volabant  der  Hdp  sei  mit  vliegen
übersetzt,  und  dann  in  vliegen  (Subst.)  misverstanden  worden.  2
Dies  Hesse  sich  ganz  wohl  erklären.  Wie  soll  aber  Alberich
von  Besancon  zu  seinem  Irrthum  kommen,  er  sprach  doch  nicht
deutsch;  trotzdem  sagt  Harczyk:  ,wohl  möglich,  dass  schon  A.
von  Besancon  jene  sonderbaren  Insecten  so  beschrieb,  wie  wir
sie  bei  Lamprecht  finden';  er  schliesst  dies  aus  dem  spanischen

1  Vgl.  Harczyk  S.  16G.
2  So  verstehe  ich  seine  Ausführung.
            
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