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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 93. Band, (Jahrgang 1879)

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Werner.

übrigen);  Porus  rüstet  sich  (die  Beschreibung  der  Elephanten
findet  sich  nur  in  M  —  vgl.  die  Anm.  Harczyks  S.  164  —
B  schliesst  sich  den  Quellen  an  und  lässt  sie  fort);  die
Schlacht:  die  Elephanten  werden  durch  glühende  Statuen  in
die  Flucht  getrieben  (B  kürzt  unsinnig,  zerstört  Sinn  und
Zusammenhang);  Porus  und  Alexander  sprechen  zu  ihrer  Mannschaft, ­
  Porus  sogar  zweimal  (davon  nichts  in  den  Quellen,
B  gibt  von  der  zweiten  Ansprache  kaum  ein  Gerippe),  der
Kampf  dauert  zwanzig  Tage  (B  und  die  Quellen,  vgl.  Zacher,
PsK  144,  drei  Tage  M),  Alexander  und  die  Seinen  nehmen
den  grössten  Schaden  (MB.  In  der  Hdp  fliehen  die  Inder,
Alexander  erobert  ipsam  civitatem  Pori,  schreibt  an  Talifrida,
die  Königin  der  Amazonen,  diese  antwortet,  Alexander  schreibt
nochmals,  1  dann  zieht  er  gegen  Porus  durch  wasserlose  Gegenden, ­
  alle  leiden  Durst,  ein  Soldat,  Namens  Zephir,  bringt  ihm
Wasser, 2  Alexander  lässt  es  jedoch  ausschütten,  weil  er  mit
ihnen  alles  ertragen  wolle;  andere  Reiseabenteuer,  Alexander
muntert  die  Seinen  auf,  neue  Abenteuer,  zweite  Schlacht  mit
Porus;  von  alledem  in  MB  und  den  übrigen  Quellen,  auch  Ekk.
nichts);  Vorschlag  zum  Zweikampfe  (ausgehend  von  Alexander
MB  PsK  JV  Ekk.,  von  Porus  Hdp),  dieser  erfolgt,  Porus  wird
erschlagen.  (B  stimmt  näher  zu  Hdp  als  M,  von  dem  es  sehr
stark  abweicht.)  Gegen  die  Verabredung  beginnen  die  Inder
von  Neuem  zu  kämpfen  (von  ihren  Führern  aufgestachelt  B,
fehlt  M  und  den  Quellen),  doch  werden  sie  durch  Alexanders
Rede  besänftigt  (B  und  die  Quellen.  M  fügt  neuerliches  Schlachtdetail ­
  und  endliche  Besiegung  der  Inder  durch  Alexander  an),
schliesslich  wird  Friede,  die  Inder  begraben  ihren  gefallenen
König  (MB  Hdp  PsK,  fehlt  JV)  und  bringen  die  Verwundeten
fort  (MB,  fehlt  den  Quellen). 3
Idiemit  endet  der  historisch  strengere  Theil  und  die  Erzählung ­
  wendet  sich  nun  den  sagenhaften  Begebenheiten  zu;
Reiseabenteuer,  Anekdoten  und  geographische  Märchen,  wie
sie  vom  Alterthume  ab  durch  das  ganze  Mittelalter  hindurch

1  Vgl.  Zacher  a.  a.  O.  S.  165  f.
2  Fast  wie  in  Schillers  Räubern.
3  Ich  war  auch  hier  ausführlich,  um  den  Satz  Harczyks  S.  163  zu  widerlegen, ­
  ,die  Erzählung  stimmt  zu  der  des  Lib‘.
            
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