78
Pfizmai er.
SirU-sen (2s — 2/ 1 ), das in dem Sin-i-siü vorkommt,
hat den Sinn von si-sen ,sterben werden 1 . Sini-senu
( is .zx y welches ebendaselbst vorkommt, hat den Sinn
von si-senu ,nicht sterben 1 .
In dem Reiche Mi-no gibt man dem abgeschälten Baste
des Papierbaumes (kami-no M) den Namen sino (2/ 7 )• Man
vermuthet in dem Worte eine Um Wendung von sina, dem Namen
des oben unter sina-no erwähnten Baumes. Es ergibt sich,
dass dem unter den Namen der Bäume in keinem Wörterbuche
verzeichneten sina die Schreibung n (sina) jClasse 1 zukommt.
Sinafi { 2s 1 ~)r \L )> sinafu ( Jy 1-7) hat die Bedeutung:
sich herabbiegen, sich herabneigen. Man findet janagi-no sinafi
,die Weidenbäume biegen sich herab 1 , fudzi-no sinafi ,die Färberöthe
biegt sich herab 1 , fana-no sinafi ,die Blumen biegen sich
herab 1 . In dem Man-jeo-siü findet sich faru-jama-no sinafisakari-te
,die Berge des Frühlings sich herabneigend und
getrennt 1 . Ferner tatsi-sinafu himi-ga sugata ,des sich herabneigenden
Gebieters Gestalt 1 .
Sino-ni ( 2s 1 J — ) hat den Sinn von sinafu ( 2J 1~ 7 )
,sich herabneigen 1 . Man liest sino-ni omofu ,herabgeneigt denken 1 ,
sino-ni tsuju tsiru ,herabgeneigt verstreut sich der Thau 1 . Das
Man-jeö-siü hat auch sinu-ni (2s 1 7 —■ )• Die Angabe, dass
das Wort den Sinn von sigeki jmannichfaltig 1 haben solle, wird
als unrichtig bezeichnet.
Sino-no me-gusa ,Pflanze der Morgendämmerung 1 ist der
Baum ;|jj| (mukuge) ,der Eibisch 1 .
Siba ( 2S )Y) ist in dem Ko-kon-siü die Lesung von
,jetzt 1 . Es hat den Sinn von sibasi ,eine Weile 1 .
(Siba) heisst auch ein Spiel der Knaben. Dasselbe
wird sonst % m (guiva-so) ,Fichte der Dachziegel 1 genannt.
Siba-bune ist ein mit Reisholz beladenes Schiff. In dem
Geschleclite Gen findet sich dafür auch siba-tsumi-bune. Ferner
wird durch das Wort ein fortgetriebenes Schiff (ulcare-taru
fune) bezeichnet.
In der Sammlung der Beziehungen der alten Gegenstände
des eigenen Hofes heisst es: In dem Dorfe O-o-fidzi, Reich
De-wa, befindet sich ein breiter Teich. Man stellt daselbst
jedes Jahr Buddha, den Meister der Arzneimittel, auf und bringt
ihm an dem achten Tage des vierten Monats das Opfer. Vordem,