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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 92. Band, (Jahrgang 1878)

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Pfizmaier.

Si-garami  soll  den  Sinn  ^  (si)-garami  ,Binden  von  Reisig'
haben.  Es  ist  die  Einfassung-  eines  Flusses  mit  Pfahlwerk.
Man  liest  noch  midzu-no  si-garami  ,Pfahlwerk  des  Wassers',
nami-no  si-garami  ,Pfahlwerk  der  Wellen',  i-de-no  si-garami
,Pfahlwerk  des  Wassergrabens'.  Im  bildlichen  Sinne  bezeichnet
es  jede  Einfassung.  So  in  sode-no  si-garami  ,Einfassung  des
Aermels',  kaze-no  si-garami  ,Einfassung  des  Windes',  koke-no
si-garami,Einfassung  des  Mooses',  fana-no  si-garami  ,Einfassung
der  Blumen'.
Sika-su-ga-ni  (Zj  ~Jj  X  7/  —  ),  c ^ as  ’ n  dem  Man-jeo-siü
häufig  vorkommt,  ist  so  viel  als  das  in  späterer  Zeit  gebräuchliche
sa-su-ga-ni  ,in  der  That'.  Es  hat  den  Sinn  sika-suru  kara-ni
,weil  es  so  ist'.
In  dem  Reiche  Mi-kawa  befindet  sich  eine  Durchfahrt,
welche  sika-su-ga-no  toatari  genannt  wird.  Man  liest  es  in  dem
Kin-jeö-siu  und  in  dem  Sara-sina-nikki.
Siki  (  iy'  ^  j  ist  in  dem  Nippon-ki  die  Losung  von
,Feste'.  Man  vermuthet,  dass  es  ein  coreanisches  Wort  sei.
,Frauenschuh'wirdjapanisclidurchsikiri^  Ij  )
und  kon-go  (ZI  2S  Zt)  erklärt.  Es  heisst,  für  den  Boden
eines  solchen  Schuhes  gebrauche  man  Leder,  die  Umhüllung
sei  eine  Matte  (musiro).  Das  Wort  sikiri  bezeichne  daher  eine
Abschliessung  (fedate-aru).  In  dem  U-dzi-siü-I  findet  sich  dafür
sikire  (  G>  R/  ),  in  einem  anderen  Werke  auch  M  PJ  (sirikiri).
  Gegenwärtig  sagt  man  sekire  (  ^  ]y  ).
Kon-go  ist  ^  (|J)j  (kon-gb)  ,eisenhart'.  Hinsichtlich  des
Ursprungs  dieser  Benennung  wird  angegeben,  dass  der  Bonze
An-zen  zur  Zeit  seiner  Armuth  Strohschuhe  wob  und
daraus  einen  Erwerb  machte.  Desswegen  befragt,  antwortete
er,  es  sei  seine  eisenharte  (kon-gb-no)  Gemüthsstimmung.  In
I-se  werden  Strohschuhe  von  Riedgras  (sage)  mit  dem  Namen
kon-go  belegt.  Kon-go-zaka  ,Bergtreppe  der  Strohschuhe'  ist
daher  auch  ein  Ortsname.
Den  von  einer  männlichen  Buhlerin  (j§  m  nan-seo)
mitgenommenen  Mann  nennt  man  ebenfals  kon-go  ,Strohschuh'.
Siki-wi  ij  )  ist  in  dem  Nippon-ki  die  Lesung  von
,Matte'.  Es  hat  den  Sinn  von  siki-wi  ,ausgebreitet  sein'.
Nach  den  Gebräuchen  breitete  man  ehemals  über  den  Boden
eine  Matte  und  setzte  sich  darauf.  Gegenwärtig  sagt  man  go-za.
            
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