Nachträge zu japanischer Dialectforschung. II.
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Saga-niJcuki ( ~ 4-) ' lat den Sinn von saganaku
nikumasi-ki ,unheilvoll und abscheulich'. Das Siu-i-siü
sagt: fito-no mono i-i \ saga-nikuki jo-ni ,in einer Welt, in der
die Reden der Menschen unheilvoll und abscheulich'. Auch in
dem Murasaki siki-be-nikki heisst es: mono-i-i saga-naku ,die
Rede unheilvoll'.
Saki-ku d^rch 2p £ ,ruhig und sicher
sein mögen' ausgedrückt, ist in dem Kami-jo-bumi ein Wort,
mit welchem man den Abreisenden das Geleite gibt. Es heisst
saki-ku owasi-mase ,reise glücklich'. Man glaubt, es habe die
Bedeutung (saki-knru) ,glücklich kommen'.
Saki-tama ist in dem Wa-mei-seo die Lesung von ^ zjjb
,glücklicher Geist'. In dem Nippon-ki wird saki-mi-tama gelesen.
Gegenwärtig sagt man im gemeinen Leben saki-tama
toru ,den glücklichen Geist nehmen'. Es bedeutet: die Gedanken
anderer Menschen ermessen.
Saki-mori ist in dem Nippon-ki die Lesung von Kr A
,Mensch des Dammes'. Es hat die Bedeutung |I|^J (saki-mori)
,Wächter des Vorgebirges'.
Sa-gu-zi ( ij~ ?/' ), durch ^ ausgedrückt,
soll das Koje für mi-ketsu-no kami ,Gott der drei Füchse' sein.
Es ist der Gott, welchem die Ackersleute opfern und den sie
für den Gott der Felder halten. Man sagt auch, es sei das
Koje von 'g* p ,Gott des Palastes des Gebetes'. Das
Wort ist mit sija-gu-zi ( welches das Koje von
»± @ si ,Palastvorsteher des Altares' ist, nicht zu verwechseln.
Sa-kusa-me ( 1j“ (7 y( ) soll die Schwiegermutter des
Weibes (siüto-me) bedeuten und so viel als llic (sakusa-me)
,Weib der frühen Pflanzen' sein. Auf ähnliche Weise
soll auch sa-naje-wotome ,Mädchen der frühen Sprossen' gesagt
werden. Man findet auch sa-kusa-me-no to-zi ,das Weib der
frühen Pflanzen, die alte Mutter'.
Saku-na-dari (ij~ ^7 ij j hat die Bedeutung
(sakit) -js (na) jjj- (dari) ,schmal und lang herablassen'. In
den Worten eines Gebetes heisst es: jama-jama-no kutsi-jori
saku-na-dari-ni Icudasi-tamafu ,von den Ausgängen der Berge
lässt er in schmaler und langer Herablassung herab'. Eine