Nachträge zu japanischer Dialeetforgcliung. II,
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Man glaubt, dass sai-gusa so viel als sa-juri fl)* ZL 1) ) jLilie'
ist. Da die Lilie sieb auf der Spitze des Stammes gleichmassig
in zwei Aeste theilt und auf dem Grunde des Stengels
die Blätter einander gegenüber stehen, werde man sie mit der
glücklichen Pflanze (sai-gusa) verglichen haben. Der ursprüngliche
Name der Lilie (sa-juri) ist sawi f 1)* wie in dem
Ko-zi-ki zu sehen. Sawi-gusa ,Lilien pflanze' und saki-gusa
,glückliche Pflanze' bilden einen Uebergang der Laute. Da das
genannte Opfer in den vierten Monat des Jahres fällt und die
Lilien um diese Zeit blühen, so könne die Sache jedenfalls passen.
Sai-bari ( 1)* ß ) ^ )J ) wird für ßj] ^ (sai-fari) ,erster
Weiderich' gehalten. Fari wird auch für fagi ( ) j ,Weiderich'
gebraucht. Nach einer Erklärung bedeutet es
(sai-fari) ,glücklicher Weiderich' und ist ein Wort der Lobpreisung.
In der Musik Saibara heisst es: sai-bari-ni koromo-wa
suran ,mit dem ersten Weiderich das Kleid wird man reiben'.
In dem Nippon-ki findet sich fari-suri-no mi-zo ,das mit Weiderich
geriebene kaiserliche Kleid'. Das Man-jeo-siü sagt: mafagi
mote sareru koromo ,das mit wahrem Weiderich geriebene
Kleid'. Man glaubt, es könne etwas gleich dem Kleiderstoffe
sino-bu-zuri ,das Geriebene von Sino-bu' sein.
Saifaß, saiwai (1)* -'f ) J |^ ) ,Glück' ist ßjß (saki)
,glücklich' und das Hilfswort faß ( )^ tl )• Wenn faß als
Hilfswort gebraucht wird, hat es den Sinn des in der gewöhnlichen
Sprache üblichen Wortes si-awase-ni ,durch Zufall'.
Das Wörterbuch Zi-wi sagt: Wenn man etwas nicht erlangen
soll, aber es erlangt, ferner wenn man nicht entkommen kann,
aber entkommt, so nennt man dieses ^ (saiwai) ,Glück'.
Wenn man das Wort in Briefen gebraucht, so drückt es eine
Bitte aus (negb kotoba-to naru). Man vermuthet, dass es dann
vielleicht die Bedeutung j|jj‘ ,vorwärts wachsen' habe. In
buddhistischen Liedern wird saldfafi ("i)- ) geschrieben.
In den Worten der Gebete findet sich sakifafe ( 1)~ ^ ).
In dem Man-jeo-siü findet sich auch sakifafu f fl)- ^ ).
Das in den Erzählungen des mittleren Alterthums vorkommende
sai-wai-keru ( d)~ ß -£r)Ls) ist so viel als
das in dem Nippon-ki enthaltene ^ £ ,sich an einen Ort
begeben, ihn beglücken', dessen Lesung mesu (XX).