54
Pfizmaier.
Korobi ( Z2 D ) lieisst ferner ein Baum, aus dessen
Früchten Oel gepresst wird. Dieser Baum wird auch aburagiri
genannt.
Koromo usurete bedeutet koromo usuku-te ,indem das Kleid
dünn ist'. Koromo atsurete bedeutet koromo atsukn-te ,indem
das Kleid dick ist'.
In dem Wa-mei-seo hat J|jf; -^r, ein Bezirk des Reiches
Mi-kawa, die Lesung koro-mo. Das Koje von J|j§; (kijo) wird
zu koro ( ZI td ) umgewendet. Koro-mo-gawa, der Name eines
Flusses des Reiches Mutsu, wird ^ % )W (koro-mo-gawa)
geschrieben.
£ (Koromo)-ga saki ,das Vorgebirge des Kleides' liegt
in dem See Su-wa in Sina-no. Ein Gedicht sagt:
Sina-no-naru \ koromo-ga sald-ni \ kite mire-ba \ fu-zi-no uje
kogu | ama-no tsuri-bune.
,In Sina-no | zu dem Vorgebirge des Kleides | als ich kam
und sah, | über dem Fu-zi ruderte | der Seefischer Angelboot.'
In den Fu-boku-siü findet sich kore-mo-ga saki als Name
dieses Vorgebirges. Man sagt, jeden vierten Monat des Jahres
spiegle sich, obgleich das Reich Ka-i dazwischen liegt, das
Bild des Berges Fu-zi in dem Wasser des Sees Su-wa ab.
Koro-koro hat in dem Man-jeo-siü bloss die Bedeutung
(koro) ,um die Zeit'. In dem Ko-zi-ki hat es den Sinn
von korobi ,umdrehen'.
Koro-koro warafu bedeutet: mit verdecktem Munde lachen.
Man bringt es mit dem chinesischen (ko-ro), welches
dieselbe Bedeutung hat, in Verbindung.
Kororo-ku ( ZI IV A ty ) werden in dem Wa-mei-seo die
Zeichen Bt}j fl||| gelesen. Man vermuthet, es bedeute eine
heisere, umgedrehte Stimme (ko-e-no karete koro-koro).
Koromo-de ,Hand des Kleides' ist so viel als sode ,Aerinel'.
Es ist in dem Man-jeo-siü die Lesung von ^ ,Aermel'. Als
Polsterwort von (ta-no kamt), einem Orte des Kreises
Kuri-moto in Omi, wird es im Sinne von (ta-no Jcami)
,über der Hand' genommen.
Koromo-no jami ,Finsterniss des Kleides' soll ein mit Tinte
gefärbtes Kleid bedeuten. Man liest das Wort in dem Sinko-kon-siü.