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Schubert.
weisen Bewahrung- des alten A-Lautes des Suffixes, des Themavocals
etc. sich erklären, liegt hierin gewiss eine hohe Alterthtimlichkeit
des Dorischen; unterstützt wurde in manchen
Fällen diese Bewahrung durch die Analogie von zu demselben
oder einem verwandten Formensysteme gehörigen Bildungen:
so das a des gen. sgl. und plur. der A-Stämme durch das a
der übrigen Casus, jenes der 2. sgl. aor. med. wie eypctdia durch
das a der übrigen Ausgänge (oapwjv, crato, cap.cQov etc.), das von
’AXyp.av, ’Ap.uOav durch "EXXav, ’A'Cd'/ etc.
XXVIII. outic' Fr. 146.
Schob II. p 40 wird unter anderen zweisilbigen oxytonirten
Femininis auf ti? mit o in der Penultima oder einem Diphthong,
dessen erster Bestandtheil o ist (v.oiv.q, Ilpoidc, cppovi'b) auch angeführt
: outi? t'o i^wov izaa ’AXxpävi (Fr. 146), womit doch wohl
der sonst wit? (Xen. Anab. I 5, 2, Aristot. hist. an. IX 33)
genannte Vogel gemeint ist (vgl. aber auch Aristot. hist. an.
VIII 12 o oe wt'o? ö{j.oioq xdlq yXaul't y.a). orspl xd, S)xa wrepöfia iyjov ■ »
svioc oe aurbv w/.xiv.dpay.a y.aAouaiv, Hes. wtoi; ■ opveov op.otov y’Xaov.i'
oi oe vuy.Tty.öpay.a Asyoucw). Diese Form stimmt zu keiner der
sonst bekannten Gestaltungen jenes Stammes, als dessen ursprünglichste
Form abu-ax (Curt. Gr. Nr. 619) anzusetzen ist:
vgl. liom. und milddor. ouaxa, strengdor. waxa (Fr. 41,), tarentinisch
axa, lesbisch «öaxa, attisch und jonisch 5)xa (Brugman
Stud. IV 143, Ahr. dor. 246) — aber sie entspricht als Beispiel
den in der Regel Schol. II. 1. c. gegebenen Bedingungen.
An der Richtigkeit der Ueberlieferung ist um so weniger zu
zweifeln, als sich, wie uns scheint, eine befriedigende Erklärung
der befremdlichen Form darbietet, und zwar in der Annahme,
dass der Stamm cuo nicht wie gewöhnlich das Suffix ax, sondern
das daraus verdampfte ot antreten liess: oüg-ot, oü-ot, cF-ot,
o-ot, out-, wie denn auch der Nominativ ouc 1 ohne Zweifel auf
1 Den nom. acc. unseres Wortes kennen wir aus dem epischen und dem
attisch-jonisclien Dialekte in der Form oüc (doch will Curt. Erl. 3 71 statt
acc. ouc II. o 109 oac, schreiben; die zweite Stelle 11. u 473 ooupi xat’
ouc widerstrebt dieser Aenderung). Das Et. M. 554, 21 u. ö. als dorisch