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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 92. Band, (Jahrgang 1878)

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Schubert.

weisen  Bewahrung-  des  alten  A-Lautes  des  Suffixes,  des  Themavocals
  etc.  sich  erklären,  liegt  hierin  gewiss  eine  hohe  Alterthtimlichkeit
  des  Dorischen;  unterstützt  wurde  in  manchen
Fällen  diese  Bewahrung  durch  die  Analogie  von  zu  demselben
oder  einem  verwandten  Formensysteme  gehörigen  Bildungen:
so  das  a  des  gen.  sgl.  und  plur.  der  A-Stämme  durch  das  a
der  übrigen  Casus,  jenes  der  2.  sgl.  aor.  med.  wie  eypctdia  durch
das  a  der  übrigen  Ausgänge  (oapwjv,  crato,  cap.cQov  etc.),  das  von
’AXyp.av,  ’Ap.uOav  durch  "EXXav,  ’A'Cd'/  etc.

XXVIII.  outic'  Fr.  146.
Schob  II.  p  40  wird  unter  anderen  zweisilbigen  oxytonirten
Femininis  auf  ti?  mit  o  in  der  Penultima  oder  einem  Diphthong,
dessen  erster  Bestandtheil  o  ist  (v.oiv.q,  Ilpoidc,  cppovi'b)  auch  angeführt ­
  :  outi?  t'o  i^wov  izaa  ’AXxpävi  (Fr.  146),  womit  doch  wohl
der  sonst  wit?  (Xen.  Anab.  I  5,  2,  Aristot.  hist.  an.  IX  33)
genannte  Vogel  gemeint  ist  (vgl.  aber  auch  Aristot.  hist.  an.
VIII  12  o  oe  wt'o?  ö{j.oioq  xdlq  yXaul't  y.a).  orspl  xd,  S)xa  wrepöfia  iyjov  ■  »
svioc  oe  aurbv  w/.xiv.dpay.a  y.aAouaiv,  Hes.  wtoi;  ■  opveov  op.otov  y’Xaov.i'
oi  oe  vuy.Tty.öpay.a  Asyoucw).  Diese  Form  stimmt  zu  keiner  der
sonst  bekannten  Gestaltungen  jenes  Stammes,  als  dessen  ursprünglichste ­
  Form  abu-ax  (Curt.  Gr.  Nr.  619)  anzusetzen  ist:
vgl.  liom.  und  milddor.  ouaxa,  strengdor.  waxa  (Fr.  41,),  tarentinisch
  axa,  lesbisch  «öaxa,  attisch  und  jonisch  5)xa  (Brugman
Stud.  IV  143,  Ahr.  dor.  246)  —  aber  sie  entspricht  als  Beispiel ­
  den  in  der  Regel  Schol.  II.  1.  c.  gegebenen  Bedingungen.
An  der  Richtigkeit  der  Ueberlieferung  ist  um  so  weniger  zu
zweifeln,  als  sich,  wie  uns  scheint,  eine  befriedigende  Erklärung
der  befremdlichen  Form  darbietet,  und  zwar  in  der  Annahme,
dass  der  Stamm  cuo  nicht  wie  gewöhnlich  das  Suffix  ax,  sondern
das  daraus  verdampfte  ot  antreten  liess:  oüg-ot,  oü-ot,  cF-ot,
o-ot,  out-,  wie  denn  auch  der  Nominativ  ouc  1  ohne  Zweifel  auf

1  Den  nom.  acc.  unseres  Wortes  kennen  wir  aus  dem  epischen  und  dem
attisch-jonisclien  Dialekte  in  der  Form  oüc  (doch  will  Curt.  Erl. 3  71  statt
acc.  ouc  II.  o  109  oac,  schreiben;  die  zweite  Stelle  11.  u  473  ooupi  xat’
ouc  widerstrebt  dieser  Aenderung).  Das  Et.  M.  554,  21  u.  ö.  als  dorisch
            
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