Miscellen zum Dialekte Alkmans.
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XXV. ayspiayog Fr. 122.
Auch Alkman hat, wie Eustath berichtet, das eine wahre
crux der Etymologen bildende homerische Epitliet ayipiüypg angewendet.
Die aristarchische Erklärung durch ä'yav yepäo/oi;,
<j£[j.voc, svxtpo? (Schol. Ven. 11. y 36, y. 430) ist unhaltbar, weil
weder a intens. Compositis voranzutreten, noch a + o in der
Commissur von Zusammensetzungen bei Homer contrahirt zu
werden pflegt, noch endlich der Accent das w als Contractionsproduct
erkennen lässt. Sämmtliche bisher versuchten Etymologien
des merkwürdigen Wortes sind bei Clemm Stud. VIII
103 —109 zusammengestellt — bis auf die von Bergk zu Alkman
1. c. aufgestellte: proprie dicebantur tauri grege superbientes,
nam idem est, quod ayekwyjsi, was an Philostr. irnag. 110 yiypa%~y.'.
6 p.sv xaüpo? ay iper/pq xe vm\ ^ygpiov vr,q a.yi\i\q anklingt. Dürfen wir
zu den vielen Versuchen noch einen hinzufügen, so möchten
wir ayepuyoc zu W. gar ,tönen, schreien' — wovon yrtpuq, yipavoq,
rVjpu&v (Curt. Nr. 133) — stellen. Bekanntlich findet sich das
Epithet fast ausschliesslich mit dem Namen der Troer verbunden
(II. y 36, s 623, T) 343, x: 708, © 584); einmal haben es die
Myser, Bundesgenossen der Troer (II. •/. 430), im Schiffskatalog
die Rhodier (II. ß 654), in der Nekyia Periklymenos
(Od. X 286). Dies weist darauf hin, dass das Adjectiv eine
für die Troer (und ihre Bundesgenossen) besonders charakteristische
Eigenschaft bezeichnen will; nun wird wiederholt das
laute und verworrene Kriegsgeschrei der zum Kampfe heranziehenden
Troer erwähnt: zweimal in ausdrücklich hervorgehobenem
Gegensätze zu den Achäern: II. y 2 ff. Tpös? p.ev
v.Xayyfi x’ Ivoxp x’ leav, opviOs? &?, | v;uxs t:ep v.'kayy’fi yspdvwv x:sXe'.
oupavoOi Kpi | . . . y.Xayyr] xcaye rsxovxat ett’ ’Qy.savoTo poawv | . . . oi
o’ ap ’faav stY’fl pevea itvsiovxs? ’A/a:oi, II. 8 429 ff. oi 8’«!XXoi (Aavaoi)
ay.Yjv ’icrav . . . Tpösc 8’, uq x’ oie? . . . pupi’ai savq/.aaiv . . . a'Qry/kq
p.ep.ay.uw! . . . &q Tpwtov äkdkrp'oc avä cxpaxbv supuv opo>psr | ou yzp
TM'nwv *^ev op.b? Opooq ouo’ ta yfipuq | aXXa yX&Gtj' spspy.y.xo, tcoX6-y.Xvjxoi
8’ saav ävSpe? (an der ersten Stelle wird besonders das
Laute, an der zweiten das wirre Durcheinander der
Stimmen betont); vgl. II. v 39 ff. Tpökc 8e . . . "Ey.xop: llptapto-/)
apoxov |j.E|Aaöxs? exovxo | dßpop.oi auiayoi (gewiss mit Unrecht bestreitet
Curtius Gr. 4 553 die aristarchische Erklärung schol. 1. c.