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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 92. Band, (Jahrgang 1878)

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Schubert.

Xuxvjcat  y.ai  xa  op.ota,  itö)pY)TÖs'  xaXatTxcopta,  xsvOo;  in  die  Untersuchung ­
  gezogen  hat.  Er  stellt  diesen  Glossen  ein  paar  andere:
s^topsTv  •  rcevOstv,  y.Aaisiv,  EKiipsov  ■  s'OaTixov,  sTiüjpsüsi  •  wpala
ctuvteAe!,  7tp(1)pei  *  y.-^SsuEi,  (bps?  (cod.  u>p£?)  ’  TOpyoi  (i)/_upwp.Evoi•
xYjSsjAove;,  wpv;  (cod.  wpv;)  •  T.dOoq  (soll  heissen  tievOo?),  ibpaiavsyücta
  zur  Seite,  letztere  gewiss  richtig  mit  W.  rop,  opaw  verbindend ­
  ;  aber  ganz  verfehlt  ist  es,  jene  erste  Reihe  von
Wörtern  aus  der  zweiten  (emopesv,  ETtwpeiSei)  durch  Aphäresis
des  e  entstehen  zu  lassen.  Es  kann  kein  Zweifel  sein,  dass
Ttiopsiv,  7tO)pY)TÜp  (Antimachus  bei  Schob  O.  C.  14:  TrwprjTuv  [schob
Ttup-^TOiv]  akoyom  v.a.1  o\c,  tsxeeoroiv  sxacTop)  Ableitungen  von  raopap
sind,  in  denen  sich  dieselbe  Uebertragung  auf  Todtenklage,
Todtentrauer  vollzogen  hat,  wie  bei  y.cxTEaOai,  zop.p.cp:  wie  denn
die  Entwicklung  der  Bedeutungen  von  W.  wk  für  jene  unserer
W.  tozF  mehrfach  instructiv  und  aufklärend  ist.  Wir  stellen
also  folgendes  Schema  der  Bedeutungen  von  itupos  und  raopo?
auf:  1.  Substantiv  Tüopo?  aus  xcF-poc,  W.  pav  ,schlagen'  a)  das
Schlagen  oder  Sich  (reciprok)  -Schlagen  im  Kampfe,  Schlacht
(dies  unserer  Ansicht  nach  die  Bedeutung  des  Wortes  in  der
Alkmanstelle)  b)  das  Sich  (reflexiv)  -Schlagen  zum  Zeichen
der  Trauer  (vgl.  jenes  schob  Arist.  Plut.  33  ~apk  to  TXvjvat  t'ov
Ttüpov,  o  egti  TtSvOop  und  Schob  0.  C.  14  Tiwpeiv  cs  ot  ’HXsioi
to  ttevOeiv  caci)  c)  die  ermüdende  (vgl.  zctto?  ,  y.oradw)  Arbeit,
Drangsal  etc.  (tocXoc-tc  wpoc).  2.  Adjectiv  xupöq  (aj  ursprünglich
gewiss  so  viel  wie  w^poc,  d.  h.  eigentlich  wohl  durch  Abschlagen
von  Theilen  verstümmelt,  vgl.  iuocoq)  b)  blind  c)  elend,  miser
=  xaAaiTuwpop  (¥).  Auch  r.-qpöq  hat  die  Bedeutung  ,blind',  aber
daneben  auch  die  allgemeinere  mutilus,  debilis  (und  zwar  —  wie
y.wtiöp  —  auch  mit  Anwendung  auf  geistige  Kraft  und  —  wenn
die  diesbezügliche  Angabe  bei  lies,  xrjpöv  •  scxsp^p.EvGv  x~qq  <pwvrj?
[vgl.  Schob  Ven.  II.  ß  599  xf t c  Moyjp  Tcvjpcv]  nicht  etwa  blos  auf  unrichtiger ­
  Auslegung  von  II.  ß  599  beruht  —  auf  die  Sprache),  was
bei  Txwpop  nicht  mehr  nachweisbar;  andererseits  ist  xwpiq,  wenn
wir  der  Glosse  des  Hesych.  trauen  dürfen,  auch  =  xaXaizwpoq  miser,
welche  Bedeutung  wiederum  bei  mrjpo«;  nicht  erweislich  ist.  (Nachträglich ­
  führen  wir  noch  als  stricte  Parallele  für  zwpoq  =  Schlacht
den  gleichen  Gebrauch  von  y.6-oc  in  einem  Fragmente  der  Myrmidonen
  des  Aeschylus  an  [Fr.  131  Dind.]:  ( I>Oton’  ’A/jAAeü,  xi  tot’
avSpooaV-ATOV  äxotiwv,  ir„  y.o-ov  oü  xsXdOc’.t;  etc'  äpioy^v;).
            
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